V Wohnort
35½ Geburts⸗ 2 eit ☛ Demnächſtiger Beruf des Vaters Nr. Zu⸗ und Vorname datum F 5 des Eintritts 8 Beruf des Vaters bezw. V 82 der Mutter
II. Schulfremde. a) Am 16. März 1928 haben die Vollreifeprüfung beſtanden:
1 Bockermann, Guſtav 5. I. 1901 ev.—— Bauingenieur— Worms 2 Cäſar, Ernſt 15. XI. 1910 ev.—— Arzt Kaufmann Mdar(Nahe) 3 Sacguch, Georg 4.IX. 1907 kath.—— Bauingenieur Bauunternehmer Fb chſt a. M. 4 einzen, Joſeph 15 II. 1906 kath.——— Organiſt, Muſikl. Bendorfa. Rh. 5 Jung, Ludwig 1. VIII. 1896 ev.—— aufmann Bürgermeiſter Arheilgen 6 ſuyer, Albert 5. XII. 1906 ev.—— Nuugt⸗chaiter Beigeordneter † Lauterbach 7 Köbler, Hans 10. II. 1907 ev.—— ankbeamter Oberpoſtſchaff. Darmſtadt 8 Leichſenring, Dietrich 7. VI. 1909 ev.— Arzt Ingenieur Berlin⸗ V Eichkamp 9(Seidel, Siegfried 8. IX. 1908 ev.—— Bauingenieur Baurat Saarlouis 10 Wehr, Wilhelm 28. X. 1907 ev.⸗— V— Chemie Schreinermeiſter Rothenburg luth. o/. d. Tauber b) Am 16. März haben die Ergänzungsreifeprüfung beſtanden: 1 Friedländer, Boris 4. III. 1909 moſ.—— Maſchinenbau Kaufmann Riga 2 cheskin, Avigdor 30. VII. 1908 moſ.—— Elektrotechnik Lederfach Schaulen
VI. Zur Geſchichte der Anſtalt.
Die Aufnahmeprüfungen fanden am 23. April 1928 ſtatt, der Unterricht begann am 24. April nach einer gemeinſamen Feier mit 564 Schülern in 23 Klaſſen. Das Schuljahr wird am 23. März 1929 ſchließen.
Zu Oſtern 1928 ſind aus dem Lehrkörper ausgeſchieden: die Herren Studienrat Dr. Ernſt Kaffen⸗ berger, um eine Stelle an der Studienanſtalt Viktoriaſchule zu Darmſtadt zu übernehmen, und Aſſeſſor Dr. KarKiſſel, dem die Verwaltung einer Studienratsſtelle an der Realſchule in Lauterbach übertragen wurde.
An ihre Stelle traten die Herren Studienrat Otto Steuernagel von der Oberrealſchule in Grünberg und Studienrat Dr. Heinrich Strauch von der Studienanſtalt Viktoriaſchule zu Darmſtadt.
Mit einer halben Stelle für evangeliſchen Religionsunterricht trat Herr Pfarrer Lic. Erwin Wiß⸗ mann neu in den Lehrkörper unſerer Anſtalt ein.
Herr Studienrat Axt wurde in ſeiner Eigenſchaft als Landtagsabgeordneter mit 6 Wochenſtunden entlaſtet, die Herr Dr. Löw übernahm, der ſeinerſeits je 3 Stunden Geſchichte in IIIb 1 und IIIa 1 an Herrn Studienreferendar Dr. Karl Müller abgab. Herr Dr. Müller wurde am 1. Oktober 1928 zum Studienaſſeſſor ernannt.
In das Pädagogiſche Seminar traten neu ein die Studienreferendare Hans Hellwig und Alfons Scheidel. Herr Hellwig promovierte im Laufe des Schuljahres zum Dr. phil.
Am 15. Oktober 1928 wurde Herr Studienaſſeſſor Dr. Ihl unſerer Schule als Freiwilliger über⸗ wieſen. Er verließ uns am 14. Dezember 1928, um vertretungsweiſe eine Studienratsſtelle am Real⸗ gymnaſium Gießen zu übernehmen.
Zur Vertretung des erkrankten Studienrats Neeb wurde uns Herr Studienaſſeſſor Haas(vom 9. Oktober bis Weihnachten) vom Kultusminiſterium überwieſen.
Die Staatsprüfung der Studienreferendare Dr. Heinrich Matthes und Dr. Karl Müller fand unter der Leitung des Herrn Staatsrats Block am 14. September 1928 an unſerer Schule ſtatt.
Herr Studienreferendar Schoch blieb nach Beendigung ſeines Seminarjahres auch im Probejahr ſab Herbſt 1928) an unſerer Anſtalt.
Am 31. Oktober ſtarb unſer Schularzt Herr Geheimer Sanitätsrat Dr. Habicht, der ſeit 1926 mit vorbildlicher Pflichttreue über die Geſundheit unſerer Schüler gewacht hat. Bei ſeiner Beiſetzung war die Schule vertreten. Sein Dienſt wird ab 6. November vertretungsweiſe durch Herrn Dr. Leydhecker verſehen.
Am 22. Dezember wurden die Herren Dietrich und Dr. Lücken zu Oberſtudienräten ernannt, unterm 24. Dezember wurde Herrn Grund die Amtsbezeichnung Zeichenoberlehrer verliehen.
Mit Wirkung vom 1. Januar 1929 wurden die Herren Dr. Heinrich Löw und Lic. Erwin Wiß⸗ mann zu überplanmäßigen Studienräten, durch Verfügung vom 2. Januar 1929 die Herren Lambert und Roth zu Muſik⸗ und Turnlehrern ernannt. Durch Urkunde vom 1. Februar erhielt Herr Lambert die Amtsbezeichnung Muſtkoberlehrer.
Herr Dr. Gottron hatte während der Oſterferien eine Paläſtinareiſe unternommen. Herr Dr. Vetter nahm im Juli an einer Studienreiſe nach Finnland teil.
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Fortſetzung ſiehe Seite 8.


