IJ. Der Unterricht.
1. Behandelter Lehrſtoff. Wir beſchränken uns darauf, die Überſchriften der deutſchen Aufſätze anzugeben.
Ia 1. 1. a) Gedankengang von Goethes Prometheus. b)„Die Elemente haſſen das Gebild der Menſchenhand“. 2. Worin liegt das Revolutionäre in Goethes„Götz“? 3.»Inwiefern wird Iphigenie durch ihre Gebete charakteriſiert? 4. Inwiefern gilt für den Abiturienten doppelt das Goethewort:„Zu wandeln und auf ſeinen Weg zu ſehen, iſt eines Menſchen erſte, nächſte Pflicht“? 5. Inwiefern hat Wallenſteins Lager, wie luſtig es iſt, einen ernſten Charakter? 6. Reifeprüfung: a) Wodurch ſucht Schiller ſeinen Wallenſtein dem Herzen menſchlich näher zu bringen? b)„Wo viel Freiheit, iſt viel Irrtum, doch ſicher iſt der ſchmale Weg der Pflicht!“. c)„Wo das Eiſen wächſt in der Berge Schacht, da entſpringen der Erde Gebieter“. d)„Deutſchland muß entweder Menſchen oder Waren ausführen“.
la 2. 1. Selbſtgewähltes Thema. 2. Inwiefern hat die Zeitgeſchichte auf die Entwicklung des jungen Goethe eingewirkt? 3. Die Schickſale Oreſts bis zu ſeiner Ankunft in Tauris. 4. Selbſtgewähltes Thema. 5. Charakter des Achilleus. 6. Reifeprüfungsaufſatz: a) Iſt die moderne Entwicklung der Verkehrsmittel unbedingt als ein Segen für die Menſchen zu bezeichnen? b) Wann hat im Laufe der letzten zwei Jahrhunderte Habsburgiſche Politik die deutſche Geſchichte maßgebend beeinflußt? c) Iſt Goethes Iphigenie ein antikes Drama? d) Wie verſucht Hebbel in ſeinem Drama„Agnes Bernauer“ unſer Empfinden mit der Handlungsweiſe des Herzogs Ernſt zu verſöhnen?
Ib 1. 1. Welche Gruppen laſſen ſich unter den Verſchworenen in Shakeſpeares„Julius Cäſar“ unterſcheiden? 2. Cicero als Vertreter der Humanität. 3. Welche Vorſtellung gewinnen wir aus dem 1. Akt von Leſſings„Minna von Barnhelm“ von der Lage und dem Charakter der Perſonen? 4. Warum lachen wir in Leſſings„Minna von Barnhelm“ über Paul Werner? 5. Der Einfluß der Gedanken Rouſſeaus auf Goethes„Götz“. 6. Götzens Schuld.
Ib 2. 1. Hans Sachs. 2. Die innere Notwendigkeit der Therſitesſzene. 3. Hektors Charakter nach dem 6. Geſang der Ilias. 4. Leſſings Forderungen an die bildende Kunſt und Brouwers Bauern⸗ ſchlägerei. 5. a) Der Luſtſpielcharakter in den zwei erſten Aufzügen der„Minna von Barnhelm“. b) Goethes Urteil über die Expoſition in Leſſings„Minna von Barnhelm“ und ſeine Berechtigung. c) Die Siebenmänner und ihre Staatsgeſinnung in G. Kellers„Fähnlein der ſieben Aufrechten“.
Ila 1. 1. Betrachtungen über den Kilimandſcharo⸗Film. 2. Was berichtet uns das Hildebrandslied und was geht in der Seele des Helden vor? 3. Eumaeus(geſchildert nach Odyſſee Geſ. 14). 4. Ge⸗ dankengang der Rede des Xerxes im perſiſchen Staatsrat(Herodot VII 8). 5. a) Unſere Aufführung der„Spürhunde“ des Sophokles. b) Der Gegenſatz zwiſchen Griechen und Barbaren in dem Geſpräch des Xerxes mit Demarat(Herod. VII 101— 104). 6. Was muß ein Volk beſtimmen, das Andenken ſeiner großen Männer zu ehren? 7.*Etzel in Hebbels„Nibelungen“.
Ila 2. 1. Verſchiebungen der deutſchen Sprachgrenze in neuerer und neueſter Zeit. 2. Die Be⸗ kämpfung der Fremdwörterſeuche. 3.*Unſere Schrift und unſere Rechtſchreibung. 4. Volker im 30. Abenteuer des Nibelungenliedes und in Geibels Gedicht. 5. Wann ſpielt Agnes Miegels Nibelungen⸗ ballade? 6. Walther von der Vogelweide als Herold des Reiches.
IIb. 1. Feuer! 2. Ruſtan in Grillparzers Märchenſtück„Der Traum ein Leben“. 3. Napoleon III. und der Ausbruch des Krieges 1870/71. 4. Womit macht uns der erſte Akt in Schillers„Tell“ be⸗ kannt? 5. Warum erwecken die Freiheitsbeſtrebungen der Schweizer unſere Teilnahme? 6. Ottokars Weg zum„Ende“. 7. Die Bedeutung der Gartenſzene in Kleiſts„Prinz von Homburg“. 8. Das Ver⸗ halten des Prinzen von Homburg in der Schlacht bei Fehrbellin.


