25. v. Strzemieczny, Leo. Dritte Berbſt-Vorkluſſe. 5. Kleeberg, Hans. 11. Menges, Erich. 26. Thylmann, Karl. Beſtand im Winterhalbjahr 1894/95: 6. Köhler, Ludwig. 12. Morneweg, Adolf. 27. v. Uckermann, Wilhelm. 1. Apel, Kurt. 7. Krauch, Otto. 13. Nick, Hermann. 28. Wenzel, Johannes. 2. Brandſtätter, Emil. 8. Lepſius, Ernſt. 14. Richter, Joſef. 29. Weitzel, Karl. V 3. Kaſſel, Friedrich. 9. Löwenſtein, Friedrich. 15. Schmitt, Martin. 30. Winter, Heinrich. 4. Kirchner, Heinrich. 10
. Mannich, Karl. 16. v. Zaſtrow, Eberhard.
V. Zur Chronik der Anſtalt. (Von Frühjahßr 1894 bis Frübjahr 1895.)
1. Das Schuljahr. Die Aufnahme der neuen Schüler erfolgte Samstag, den 31. März 1894, ihre Prüfung am 2. April, und der Unterricht des Sommerhalbjahrs begann Dienstag, den 3. April, vormittags 9 Uhr, mit einer gemeinſamen Schulfeier.
2. Das Lehrerkollegium. Durch Miniſterialverfügung vom 3. April 1894 wurde dem Lehr⸗ amtsaſſeſſor Ernſt Seeger die proviſoriſche Verwaltung einer Lehrerſtelle an der erweiterten Volks⸗ ſchule zu Nidda, und durch Miniſterialverfügung vom 6. April 1894 dem Lehramtsaſſeſſor Dr. Hans Reis die proviſoriſche Verwaltung einer Lehrerſtelle an der höheren Bürgerſchule zu Dieburg über⸗ tragen. Beide waren bis dahin als Volontäre an unſerer Anſtalt beſchäftigt.— Mit dem Beginn des Sommerhalbjahrs 1894 trat Lehramtsaſſeſſor Friedrich Henkel, der Volontär bei uns war, abermals einen Urlaub an, um in der archäologiſchen Abteilung des Großherzoglichen Muſeums dahier Verwendung zu finden.
Bei der Eröffnungsfeier am 3. April wurden die folgenden Lehrer in die Anſtalt eingeführt: Gymnaſiallehrer Dr. Ferdinand Wamſer, der durch Allerhöchſtes Dekret vom 12. Februar 1894 vom Gymnaſium zu Mainz an unſere Anſtalt verſetzt worden war, ferner die Volontäre Aloys Matthes und Ferdinand Bodenſtein, die Lehramtsacceſſiſten Guſtav Lauteſchläger und Karl Größer, außerdem die Lehramtsacceſſiſten Otto Altendorf und Dr. Adolf Krämer, die dem pädagogiſchen Seminar des hieſigen Neuen Gymnaſiums angehörten und unſerer Anſtalt, die Mangel an Lehrkräften hatte, freundlichſt zugewieſen wurden. Aber da die Herren Lauteſchläger und Größer zu militäriſchen Dienſtleiſtungen befohlen waren, konnten ſie zunächſt nicht in unſeren Unterricht eintreten, und als ihre militäriſchen Ubungen beendet waren, wurde Herr Größer als Vikar an die Realſchule in Oppenheim verſetzt. Auch Herr Bodenſtein verließ die Anſtalt für einige Zeit, als er am 31. Mai 1894 an das Gymnaſium zu Laubach überging, um dort eine Stelle zu vikarieren.
Da im Staatsbudget für 1894/97 zum Zweck der Errichtung der neuen Oſter⸗Oberprima und zum Erſatz für freiwillig übernommenen Unterricht zwei neue proviſoriſche Stellen bewilligt worden waren, ſo wurde durch Miniſterialverfügung vom 1. Juni 1894(Nr. M. J. 16 203) dem Lehramts⸗ acceſſiſten Guſtav Lauteſchläger aus Darmſtadt die proviſoriſche Verwaltung der einen neuen provi⸗ ſoriſchen Stelle übertragen; mit der Verwaltung der anderen neu errichteten proviſoriſchen Stelle wurde durch Miniſterialverfügung vom 12. Juni 1894(Nr. M. J. 17256) der Lehramtsacceſſiſt Aloys Matthes beauftragt. Acceſſiſt Lauteſchläger, der am 31. Mai als Volontär bei uns eingetreten war, wurde ſchon am 5. Juni in den Dienſt ſeiner proviſoriſchen Stelle eingewieſen, Acceſſiſt Matthes trat am 15. Juni in ſeine proviſoriſche Stelle ein.
Da Profeſſor Dr. Conzen ſeit dem 14. Juni an einem Augenleiden erkrankt war, wurde ihm durch Miniſterialverfügung vom 16. Juni 1894 zunächſt ein halbjähriger Urlaub erteilt, der ſpäter bis
3


