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ſätze über die Umfangs⸗ und Außenwinkel des Drei⸗, Vier⸗ und Vielecks mit möglichſt vielen Bewelſen.— Winter: Kongruenz der Dreiecke und Anwendung derſelben zur Löſung von Aufgaben; die Lehrſätze über die gegenſeitigen Beziehungen der Seiten und Winkel im Dreieck; die Lehre von den Penraeagrmſaln; der pythagoräiſche Lehrſatz mit ſeinen weſentlichen Zuſätzen; räumliche Vergleichung der auf Dreiecksſeiten er⸗ richteten Parallelogrammen mit beſonderer Beruͤckſichtigung des Quadrats.
II. Klaſſe wöchentlich? St. Sommer: Ueberſichtliche Wiederholung des geometriſchen Unterrichtsſtoffes aus dem erſten Seminarjahre mit beſonderer Berückſichtigung der wichtigſten Sätze; die Verwandlung der gradlinigen Figuren; die Lehre vom Kreis.— Winter: Die Hilfsſätze zur Lehre von der Aehnlichkeit der Figuren; die Aehnlichkeit der Dreiecke, deren Anwendung aufs Strahlenſyſtem des Kreiſes und zur Löſung einiger wichtigen Aufgaben; Rektifikation des Kreiſes; Ausmeſſung resp. Berechnung der grad⸗ und krummlinigbegränzten Figuren incl. des Kreiſes und ſeiner Theile.
I. Klaſſe wöchentlich?2 St. Sommer: Wiederholung und Fortſetzung der Lehre von der Aehnlichkeit der Dreiecke und verwandter Figuren; Erweiterungen der Flächenberechnungen mit beſonderer Berückſichtigung der mehr ſchwierigen Fälle beim gleichſeitigen, gleichſchenkeligen und ungleichſeitigen Dreieck etc. als Grundlage für den Weiterbau in der Stereometrie; Meſſung und Berechnung der Prismen, Pyramiden, Pyramiden⸗ und Kegel⸗ ſtümpfe und der Kugel nach Oberflächen⸗ und Kubikinhalt.— Winter: Inhaltsbeſtimmung des Kugel⸗ ſektors und Kugelſegments; aus der ebenen Trigonometrie: Die wichtigſten Sätze und Aufgaben über Sinus, Koſinus, Tangens, Kotanges, Sekans und Koſekans; Berechnung der trigonometriſchen Zahlen bei Winkeln von 45⁰ und von 30 ⁰; Wiederholung des Wichtigſten aus den 3 Seminarklaſſen. Zirvas.
4. Muſik.
(Geſangſchule von Richter, Violinſchule von Hofmann, Latein. Choralgeſänge von Mayer, Anleitung zur Geſangpraxis von Pflüger, Modulationsſchule und Cadenzen von Meiſter.)
a. Harmonielehre. Il. Klaſſe wöchentlich 1 St. Intervallenlehre; Lehre von den Dreiklängen und Septimenakkorden; Stamm⸗ und abgeleitete Akkorde; Auflöſung der Septimenakkorde; Harmonieverbindungen.
I. Klaſſe wöchentlich 1 St. Der Nonenakkord: hartverminderte Dreiklänge und Septimenakkorde, ihre Umkehrungen und Auflöſungen; die Lehre von den Kadenzen und den Verwandſchaften der Tonarten; Harmonie fremder Töne; vierſtimmiger Choralſatz in enger und zerſtreuter Lage.
— b. Geſang. III. Klaſſe wöchentlich 3 St. Elementargeſangübungen; zweiſtimmiger Geſang; jeweilige Betheiligung am vierſtim⸗ migen Geſang. 2, II. u. I. Klaſſe wöchentlich 3 St. Chorgeſang; Uebungen im Choral⸗ und liturgiſchen Geſang. I. Klaſſe wöchentlich 1 St. Praktiſche Uebungen im Geſanguntericht.
c. Orgel.
III. Klaſſe wöchentlich 2 St. in 2 Abtheilungen. Pedalübungen; Spielen von Fhorälen, Kadenzen und leichten Präludien. II. Klaſſe wöchentlich 2 St. in 2 Abtheilungen. Choralſpiel; Transponieren von Chorälen; Auswendiglernen kleiner Vorſpiele; Spielen größerer Orgelſachen nach der Fertigkeit des Einzelnen. I. Klaſſe wöchentlich 1 St. Wie Klaſſe lI., außerdem Uebungen im Modulieren und im Begleiten des liturgiſchen Geſanges. 4 d. Klavier.
IHI. Klaſſe wöchentlich 2 St. in 2 Abtheilungen. Fortſetzung der Uebungen in den Klavierſchulen; Handſtücke nach der Fertigkeit der Einzelnen.
II. Klaſſe wöchentlich 2 St, in 2 Abtheilungen Handſtücke, Sonaten, Etuͤden ꝛc. nach der Fertigkeit der Einzelnen; Zuſammenſpiel zu 4 u. 8 Händen.
1. Klaſſe wöchentlich 2 St. in 2 Abtheilungen. Wie Klaſſe II. Die klaſſiſchen Klavierſachen von Mozart, Beet⸗ hoven, Haydn, Clementi ꝛc. wurden bevorzugt. Meiſter.
e Violine. III. Klaſſe wöchentlich 1 St. Bogenſtrich⸗ und Treffübungen; Duette nach Hofmann I. Theil.


