Jahrgang 
1867
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unter Juden und Heiden; die Perſon und das Werk des Erlöſers; die Lehre vom hl. Geiſte und die Lebre von der Kirche. b. Bibliſche Geſchichte. 1 St. Kurze Einleitung in die Schriften des alten Teſtamentes; eine Anzahl bibliſcher Geſchichten des alten Teſtamentes nach Schuſter wurde memoriert und ſachgemäß erklärt. c. Kirchengeſchichte 1 St. Kurze Darſtellung des Lebens Jeſu Chriſti; Kirchengeſchichte von der apoſtoliſchen Zeit bis zur Ausbreitung des Chriſtenthums unter den deutſchen Volksſtämmen. Il. Klaſſe wöchentlich 4 Stunden.

Da Katechis mus. 2 St. Sommer: Begriff und Eintheilung der Gnade; Nothwendigkeit der Gnade im Allgemeinen und Beſondern; Zuwendung der Gnade; Gnade und menſchliche Freiheit; das Weſen der Rechtfertigung und deren Mittheilung; die Früchte der Rechtfertigung in den guten Werken, von den Sakra⸗ menten im Allgemeinen. Winter: Von den Sakramenten im Beſondern; die Lehre vom hl. Meßopfer und vom Ablaß. 1

b. Bibliſche Geſchichte. 1 St. Kurze Einleitung in die Bücher des neuen Teſtamentes; eine An⸗ zabl bibliſcher Geſchichten des neuen Teſtamentes nach Schuſter wurde memoriert und ſachgemäß erklärt.

c. Kirchengeſchichte. 1 St. Kirchengeſchichte von der Ausbreitung des Chriſtenthums in Deutſchland bis auf das Toncil zu Florenz.

I. Klaſſe wöchentlich 6 Stunden.

a. Katechismus. 2 St. Sommer: Einleitung in die Pflichtenlehre; Nothwendigkeit, Möglichkeit und Verdienſtlichkeit der guten Werke; das göttliche, kirchliche und weltliche Geſetz; die Lehre von dem Ge⸗ wiſſen; die Lehre vom ſittlich Guten und von der chriſtlichen Tugend; Begriff, Weſen, Eintheilung und Gat⸗ tungen der Suͤnde. Winter: Die Lehre von den chriſilichen Pflichten im Beſondern.

b. Katechetik und Praxis. 3 St. Die wichtigſten Regeln der Katechetik; praktiſche Katechiſationen nach der bibliſchen Geſchichte in der unterſten Klaſſe und nach dem Katechismus in den oberſten Klaſſen der ſtädtiſchen Elementarſchule; ſchriftliche Ausarbeitungen.

c. Liturgik. 1 St. Einleitung in die Liturgik; die Eigenſchaften des Kirchendieners; die hl. Orte, die hl. Sachen und die wichtigſten hl. Handlungen. Müller.

2. Deutſche Sprache

(Fibel und Leſebücher für die naſſauiſchen Elementarſchulen, Kehreins Leſebuch, Grammatik und Styliſtik.) III. Klaſſe wöchentlich 6 Stunden. a. Grammatik. Wiederholung des elementaren Sprachunterrichts als Grundlage für den Weiterbau;

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insbeſondere die Laut⸗, Sylben⸗, Wort bildungs⸗ und Wortbiegungslehre mit durchlaufenden mündlichen und ſchriftlichen Uebungen.

b. Leſen und Erklären proſaiſcher und poetiſcher Leſeſtücke, namentlich von Jugend⸗ und Volks⸗ ſchriftſtellern, mit angereihten biographiſchen und literariſchen Bemerkungen; Deklamationsübungen; Kontrole der Privatlektüre und der damit verbundenen Excerpierungen

c. Aufſätze kleineren Umfangs im theilweiſen Anſchluß an den Lehr⸗ und Leſeſtoff, Briefe an nahe⸗ ſtehende Perſonen und leichtere burgerliche Geſchäftsaufſätze.

d. Orthographiſche Uebungen zumeiſt in Form von Diktaten mit Bezuggzauf urſprünglich deutſche

und eingebürgerte Wörter. Hartmann. II. Klaſſe wöchentlich 6 Stunden. 3 Da Grammatifk. 2 St. Laut⸗, Wortbiegungs⸗ und Wortbildungslehre. Kehrein.

b. Leſen und Erklären proſaiſcher und poetiſcher Leſeſtücke mit angereihten Belehrungen über die Verfaſſer und über die behandelten literariſchen Gattungen; Deklamationsübungen; Kontrole der Privatlektüre und der damit verbundenen Excerpierungen.

c. Aufſätze: umfänglichere Ausarbeitungen im theilweiſen Anſchluß an den Lehr⸗ und Leſeſtoff, ſowie Briefe an höherſte hende Perſonen und ſchwierigere bürgerliche Geſchäftsaufſätze.

d. Orthographie, zumeiſt in Form von Diktaten in Bezug auf Interpunktion und auf Fremdwör⸗ ter, beſonders aus dem Kreis der Unterrichtsfächer. Hartmann.

I. Klaſſe wöchentlich 7 Stunden.

a. Grammatik. Syntax des ein⸗ und mehrfachen Satzes; Interpunktionslehre; überſichtliche Wieder⸗ holung der ganzen Grammatik.

b. Leſen und Erklären poetiſcher und proſaiſcher Stücke; das zum Verſtändniß der Leſeſtücke Noth⸗