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ler des Eigendünkels. 5) Pegaſus im Joche, Erklärung des Gedichts im Leſebuche. 6) Was kann in der
Volksſchule zur Pflege des leiblichen Wohls der Kinder geſchehen? 7) Die bibliſche Geſchichte in der un⸗
terſten Klaſſe der Elementarſchule, ein Geſpräch. 8) Der Erzieher muß einen gewiſſen Zwang ausüben
(Brief an einen Feind alles Zwangs) 9) In welche Stimmung pflegt der deutſche Winter das Gemüth
zu verſetzen. 10)„Muth zeiget auch der Mameluck, Gehorſam iſt des Chriſten Schmuckn, Leſebuch Nr.
66. 11) Strafe ernſt! tüchtig Wort: Beuge vor! beſſrer Hort. 12) Am Erzieher ſoll Alles erziehen. Göz.
3 St. Sprachpraxis. Theoretiſche Anleitung zur Ertbeilung des deutſchen Sprachunterrichts in der Elemen⸗ tarſchule. Praktiſche Uebungen in den vier Klaſſen der hieſigen Stadtſchule. Die betreffenden Lectionen wurden vorher privatim mit den Zöglingen beſprochen und nachher in Gegenwart und unter Betheiligung der Klaſſe kritiſirt. Lautz.
c. Lehre vom Menſchen.
I. Kl. 2 St. Im Sommer: Allgemein Anthropologiſches vom Menſchen und ſeiner leiblich⸗ſeeliſch⸗geiſtlichen Natur. Körperlehre repetitionsweiſe und überſichtlich, hauptſächlich in pſychologiſcher Rückſicht. Seelenlehre in ſteter populär⸗genetiſcher Entfaltung und unter pädagogiſchen Bezie⸗ hungen; insbeſondere das Bewußtſtin, die Modus des Seelenlebens, deſſen Entwicke⸗ lung und die Erkenntnißthätigkeiten der niederen Stufe. Im Winter: Die Erkenntnißthätigkeiten des Begreifens, Urtheilens und Schließens, das Gefühls⸗ leben, der Wille Geiſteslehre als vorbereiteter Zuſammenſchluß und Zielpunkt der Pſychologie. Einiges für den Lehrer wiſſenswürdige aus der ſpeciellen Seelenl ehre.
d. Schul⸗ und Erziehungskunde.
II. Kl. 2 St. Im Sommer: Schulkunde im engeren Sinne. Weſen, Zweck, Stellung, Gattungen, Bildungsmittel der Volksſchule; deren Einrichtung nach Innen und Außen bezüglich der Zöglinge und Lehrer unter vorzugsweiſer Berückſichtigung der Naſſauiſchen herkömmlichen und neueren Beſtimmungen. Einiges über beſondere Disziplinarmittel in der Elementarſchule.
Im Winter: Vom Erziehungsweſen; überſichtliche, doch auch ſachgemäß zuweilen eingehende Geſchichte ſeiner Entwickelung in Deutſchland. Als Einleitung in die Pädagogik engeren Sinnes die wichtigſten päda gogiſchen Grundbegriffe. Aus der beſonderen Erziehungslehre vom Erzieher und von den Zuchtmitteln.
I. Kl. 1 St. Im Sommer: Aus der beſonderen Pädagogik die Lehre von den Zuchtmitteln und von der zu eul⸗ tivirenden Natur des Zöglings, insbeſondere phyſiſche Erziehung.
Im Winter: Fortſetzung; insbeſondere äſthetiſche, intellectuelle, moraliſche, politiſche und religiöſe Erziehung. Sodann von der Volksſchul⸗Didaktik, was im Allgemeinen aus der Ka⸗ techetik noch erübrigte, und das Beſondere ſo, daß Weſen, Nothwendigkeit und Zweck der Elementarlehrfächer erörtert, das ſpeziell Methodologiſche jedoch eingehend den Fach⸗ lebrern, welche die betreffenden Praxisubungen leiten, anheimgegeben blieb. Lex.
xe. Mathematik. 1. Arithmetik.
1. Kl. 3 St. Der Zabhlenbau, die verſchiedenen Zahlgeſetze, die römiſchen Zahlzeichen, das Numeriren, die Grund⸗ rechnungsarten in Ganzen und Brüchen, rein und angewandt, mündlich und ſchriftlich; die Decimalbrüche, gegenſeitige Verwandlung der Brüche; einfache Regeldetrieaufgaben nach Zweiſatz, Algebraiſches Kopfrechnen.
II. Kl. 2 St. Bürgerliches Rechnen nach den verſchiedenen Löſungsarten, mündlich und ſchriftlich, Proportionslehre mit Anwendung; Quadriren und Kubiren der Zahlen’nebſt Wurzelausziehen.
I. Kl. 2 St. Rechnen mit entgegengeſetzten und allgemeinen Größen, von den Potenzen und Wurzelgrößen, das We⸗ ſentlichſte der Logarithmen, einfache Gleichungen mit einer und mehreren unbekannten Größen. Geſammt⸗ wiederholung.
2 St. Anleitung zum Rechenunterricht in der Volksſchule mit praktiſchen Uebungen. Zitzer.
2. Geometrie. III. Kl. 2 St. Von den geometriſchen Größen im Allgemeinen. Planimetrie: Entſtehung, Lage, Größe X. der Linien


