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II. Kl. 2
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III. Kl. 5
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St. Bibelleſen. Die Apoſtelgeſchichte, dann der Römerbrief in erbaulicher Weiſe beſprochen, und die Schüler zur mündlichen Wiedergabe der Auslegung angehalten; zugleich die früher gelernten Geſangbuch⸗ lieder wiederholt. Göz.
St. Die 4 Evangelien harmoniſtiſch zur Auslegung und Anwendung gebracht bis zur Reiſe Jeſu auf das
Purimfeſt Johs. Kap. 5.
St. Katechismusunterricht unter Anlehnung an den Landeskatechismus. Lehre vom chriſtlichen Glauben,
von der Buße und von den zukünftigen Dingen. Dabei Anweiſung zur Behandlung dieſer Gegenſtände
in der Schule. Lex.
St. Bibelleſen mit Auslegunt: 10 Pſalmen und ausgewählte Stellen aus Jeſajah.
St. Kirchengeſchichtliches in Verbindung mit dem Weltgeſchichtlichen: Kurze Wiederholung der
Apoſtelgeſchichte, Erzählungen aus der Märtyrerzeit und der weiteren Ausbildung der chriſtlichen Kirche in
den erſten Jahrhunderten bis zu Karl dem Großen und den älteren deutſchen Kaiſern. Göz.
St. Die 4 Evangelien harmoniſtiſch zur Auslegung und Anwendung gebracht von der Purimsreiſe Jeſu
Johs. Kap. 5 an bis zum Schluſſe; von der 3. Leidensverkündigung an zu Gunſten der Paſſionsgeſchichte
mit Auswahl. Das Auslegen unter Vermeidung der Willkühr nach poſitiver Regel und Ordnung war
unausgeſetztes Ziel der Uebung.
St. Im Sommer: Theorte der Katechetik als Centrum der Volksſchul⸗Didaktik mit Vorausnahme von Vielem, was der Didaktik überhaupt zugehört; z. B. Grundeigenſchaften des Unter⸗ richts, Methodenlehre, Erotematik.
Im Winter: Lieder⸗ und Spruch⸗Katecheſen mit Knaben aus der oberſten Elementarſchulklaſſe. Die Katecheſen wurden nach Beſprechung ausgearbeitet, ſchriftlich und mündlich korri⸗ girt, deßgleichen nach der Haltung durch Seminariſten und den Director kritiſirt.
St. Im Sommer und Winter Katechismuskatecheſen über die Glaubenslehre mit den Mädchen der oberen
Elementarſchulklaſſen in der eben angegebenen Weiſe.
Jeder Seminariſt katechiſirte viermal. Lex.
St. Katecheſen über bibliſche Geſchichten in der Elementarſchule, nach vorheriger Beſprechung und
mit nachfolgender Kritik. Jeder Seminariſt katechiſirte zweimal, manche dreimal.
St. Kirchengeſchichtliches(in Verbindung mit der deutſchen Geſchichte): Das Wichtigſte aus der
Geſchichte der mittelalterlichen Kirche; die Reformation ausführlich im Anſchluß an das Leben der vier
großen Reformatoren; Reformation im Naſſauiſchen, im außerdentſchen Europa; Ueberſicht über die wei⸗
tere Entwicklung der evangeliſchen Kirche, beſonders mit Erzählung aus Spener's und Franke's Leben;
Hinblick auf die Zeit der Aufklärung unter Friedrich dem Großen und das Wiedererwachen des Glaubens
nach den Freiheitskriegen. Gö z.
b. Deutſche Sprache.
St. wöchent lich. Grammatik: Die Laut⸗ und die Biegungslehre, die Wortbildung und die Rechtſchrei⸗ bung, nach Bauer’s nhd. Grammatik mit mündlichen und ſchriftlichen Uebungen und mit Analyſiren leichter Sätze im Leſebuch. Orthographiſche Uebungen in Form von Difktaten und Aufſchreiben an der Wand⸗ tafel.— Leſen und Beſprechen der meiſten proſaiſchen und poetiſchen Stücke in Hopf und Paulſiek I 2; eine Anzahl Gedichte erklärt und gelernt.— Schriftliche Ausarbeitung von Beſchreibungen, Er⸗ zählungen, Vergleichungen, Briefen, häufig im Anſchluß an das Leſebuch, mit ſchriftlicher und mündlicher Correctur. Göz.
St. Grammatik: Satzlehre, nach Bauer’s Grammatik. Häufige Uebungen im Analyſiren. Ortho⸗ graphiſche Uebungen.— Leſen und Beſprechen der meiſten proſaiſchen und poetiſchen Stücke in dem Leſe⸗ buch von Hopf und Paulſiek I, 3. Zwölf Gedichte wurden memorirt; bei der eingehenderen Beſprechung derſelben wurde das Wichtigſte aus der Proſodik und Metrik mitgetheilt. Beginn einer überſichtlichen Dar⸗ ſtellung der deutſchen Literatur.— Deklamationsübungen.
Zwölf Aufſätze mit ſchriftlicher und mündlicher Correctur. Lautz.
St. Wiederholung der Grammatik während des ganzen Schuljahrs, desgleichen Uebungen im Ana⸗ lyſiren; das Wichtigſte aus der Styliſtik, namentlich die Eigenſchaften des guten Styls, Redeſchmuck, Eintheilung der proſaiſchen und poetiſchen Formen.— In Hopf und Paulſieks Leſebuch II, 1 die meiſten poetiſchen und proſaiſchen Stücke geleſen und beſprochen, einige Gedichte, beſonders von Schiller und Göthe, erklärt und gelernt.— Notizen aus der neueren Literaturgeſchichte von M. Opitz an theils wiederholt theils weiter im Anſchluß an das Leben der bedeutendſten Dichter beſprochen und durch Proben aus dem Leſebuch und anderen Sammlungen exläutert.— Folgende Themata wurden ſchriftlich bear⸗ beitet: 1) Gewöhne deine Zöglinge an beſtändige Thätigkeit. 2) Karl der Große und Otto der Große, Vergleichung nach Nro 258 im Leſebuch 3) Die Weltgeſchichte iſt das Weltgericht. 4) Ueber den Feh⸗
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