Jahrgang 
1933
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Schulnachrichten. Deutſche Kufſätze.

Ia, I u. lIa, 2.(Fum Ceil in beiden, zum Ceil in je einer Klaſſe). 1. a. Die Bedeutung von Wallenſteins Lager für das ganze Wallenſtein⸗Drama. b. Wehrſtand, Nährſtand, Lehrſtand in Wallenſteins Lager. c. Was ſpricht man inWallenſteins Lager vom Feldherrn? d. Wirtſchaft⸗ liche und kulturelle Fuſtände im Dreißigjährigen Kriege.(NachWallenſteins Lager). 2. a. Die Peripetie im dritten fufzuge vonWallenſteins Cod. b. Wallenſtein und Oktavio. 3. a. Die wirt⸗ ſchaftliche Einigung Deutſchlands zur Feit des Deutſchen Bundes. b. Die Verbreitung des kusland⸗ deutſchtums und ſeine Bedeutung für die Heimat. 4. a. M=d' 5569 9,»énsois. Gezeigt an Srillparzers König Ottokar. b. König Ottokar und die Frauen. c. Die Mitglieder des Hauſes Habsburg in Örill⸗ parzersBruderzwiſt. d. Wie begründet Srillparzer das Verhalten Rudolfs imBruderzwiſt. e. Grillparzers Lebenswerk. 5. Erwägungen bei meiner Berufswahl. 6.[Prüfungsthemen). a. Welche Beſonderheiten des deutſchen Volkes und ſeiner Geſchichte haben die nationale Einigung Deutſchlands erſchwert? b.Ein Kaijer findet ſtets ſein Kaiſertum. Was halten Sie von dieſem Wort in Hebbels Diokletian? c. Kleiſts Dorfrichter Kdam als komiſcher Held. d. Hebbels Kaſpar Bernauer und Meiſter Rnton als Beiſpiele realiſtiſcher Menſchenzeichnung und als Vertreter des Bürgertums ver⸗ ſchiedener Zeiten.

Ib. 1. a. Welche Charaktereigenſchaften offenbart HuttensAin new lied? b. Wodurch ge⸗ winnt Hannibal die Knhänglichkeit ſeiner Soldaten?(Livius XXI). 2. a.Wonnig iſt's, in Frühlings⸗ tagen nach dem Wanderſtab zu greifen.... b. Wie urteilt der mittelalterliche Menſch über den Tod?(m knſchluß anDer kickermann und der Tod]. c. Welche Bedeutung hat der erſte Geſang der Ilias für das Geſamtwerk? 3. 5wei Bilder zum Malen nach C.§. Meyer:Die Verſuchung des Pescara. 4. a. Welche Tugenden empfiehlt Horaz in den Römeroden? b. Hauptzüge der Renaiſſance in Shakeſpeare:Der Kaufmann von Benedig. c. Die beiden Offiziere in LeſſingsMinna von Barnhelm. d. Schon wieder Herbſt! 5. a. Perikles, ein griechiſcher GStaatsmann. b. Der Srund⸗ gedanke in LeſſingsNathan. c. Die verſchiedenen Formen der Liebe in LeſſingsNathan. 6. a. ℳς τ 1eν τχ α5᷑b0 Stver rAbaeς».(ntigone. V. 370]. Inwiefern geben dieſe Worte den Schluſſel für die Deutung des Dramas? b. Wie kommt Karl Moor allmählich zur Er⸗ kenntnis, daß er ſich das Richteramt Gottes freventlich angemaßt hat? c. Das Verhalten der drei Töchter zu ihrem Vater in ShakeſpearesKönig Lear. d. Eigenarten der germaniſchen Kriegsführung nach derGermania.

II a. 1. a. Das Hildebrandslied als Spiegel des deutſchen filtertums. b. Das alte und neue Hildebrandslied. c. Livius und die finfänge der römiſchen Geſchichte. 2. Chema zur Wahl geſtellt. 3. a. Jur Entſtehung des Nibelungenlieds. b. Brünhild. c. Perſertum und Griechentum. 4. a. Hadlaub, der Minneſänger. d. Hartmannskrmer Heinrich. c. Weihnachten im Schnee. 5. Was hat mir Walther von der Vogelweide zu ſagen? 6. a. Die Eröffnung des deutſchen Reichstags am 21. März 1933. (Eindrücke eines Rundfunkhörers). b. Die Bedeutung der kluslanddeutſchen für ihr Gaſtland. c. Die Anfänge des Dramas in Deutſchland.

Leſeſtoff.

Deutſch: Ia, I u. Ia, 2. Kurſoriſch: Epiſches, Luriſches und Dramatiſches aus Romantik, Realismus, Raturalismus und Sumbolismus. flusführlich: Schiller, Wallenſtein; Kleiſt, Der zerbrochene Krug; Srillparzer, Ottokar und Bruderzwiſt; Hebbel, Maria Magdalene und flgnes Bernauer. Ib. Der klckermann und der TCod; Shakeſpeare, Kaufmann von Venedig, Julius Caeſar, König Lear; Huswahl aus Grimmelshauſen; Leſſing, Minna von Barnhelm und Nathan der Weije; Soethe, Sötz von Berlichingen; Schiller, Räuber; C.§. Meyer, Die Verſuchung des Pescara; Hofmannsthal, Der Cod des Cizian. II a. Deutſches Erbe, 7. Ceil(Wulfila bis Grimmelshauſen).

Latein: Ia, I u. Ia, 2.(Reformklaſſe). Horaz, Satiren u. Epiſteln i. fl.; Tacitus, Agricola und Knnalen, Buch l u. II i. fl. I5.(Reformklaſſe). Horaz, Oden und Epoden i. fl.; Cicero, Briefe i. fl. von Starke, Orationes Philippicae VI u. VII; Cacitus, Germania. II a. Livius, fuswahl aus der 1. Dekade; Vergil, keneis, Buch 3-12 i. fl.; Briefe Ciceros J. fl., Ekkehards Waltharius i. fl.

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