Jahrgang 
1932
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Schulnachrichten.

Deutſche Aufſätze.

Ia, 1 u. Ia, 2. 1. a. Wie denken Sie über das Verhalten Strapinskis in KellersKleider machen Leute? d. Eine Frühlingswanderung. 2. a. Die fortſchreitende Idealiſierung des Soldaten⸗ ſtandes inWallenſteins Lager. b. Iſt Oktavio ein Schurke? c. Wodurch erweckt Wallenſtein trotz ſeines Verrates unſer Mitleid? d. Wie denken Sie über die Gründe, mit denen die Gräfin Wallenſteins Abfall vom Kaiſer rechtfertigen will? 3.Nur vom Nutzen wird die Welt regiert. Iſt dieſes Wort Terzkys allgemein wahr? 4. a. Ueberhebliche und normale Rechtsliebe in Kleiſts Michael Kohlhaas. b. Kohlhaaſens verzweifeltes Verlangen nach Gerechtigkeit. c. Herbſt, du fröhlicher Maler, Herbſt, du düſterer Mahner. 5. a. Nun geht ein Freuen durch die Welt: Es iſt Advent. b. Wie wird Friedrich Mergel zum Mörder?(Judenbuche). c. Staatsbürgerliche Erziehung, gezeigt an Kellers:Frau Regula Amrain. d. Spielen Sie ſelber den Richter im Prozeß der Agnes Bernauer. 6.(Prüfungsthemen). a. Unglück ſelber taugt nicht viel, doch es hat drei gute Kinder: Kraft, Erfahrung, Mitgefühl. b. Iſt Iſabella eine Mutter, wie ich ſie mir denke?(Nach SchillersBraut von Meſſina). c. Welche Bedeutung hat die Elektrizität für das Leben der Gegenwart? d. Staatsformen im Wandel der Zeiten.

I b 1. Des Menſchen Kampf mit Raum und Zeit. 2.Wenn der Künſtler wohl tat, daß er den Laokoon nicht ſchreien ließ, ſo tat der Dichter ebenſo wohl, daß er ihn ſchreien ließ.(Leſſing). 3. Tellheims Lage nach der Expoſition vonMinna von Barnhelm. 4. a. Temporäres und Perſönliches imGötz von Berlichingen. b. Die Frauen imGötz von Berlichingen. c. Edward.(Verſuch einer Novelle nach der Ballade bei Herder). 5. Inwiefern iſtHermann und Dorothea ein Idylll, und inwiefern wächſt die Dichtung über ein ſolches hinaus? 6. a. Szenenfolge und äußere Hand⸗ lung in Goethes Fauſt, 1. Teil. b. Was berichtet uns Tacitus von unſeren Vorfahren, und was bezweckt er damit?

IIa. 1. a. Die Völkerwanderung. b. Der Mai iſt gekommen. 2. a. Warum wirkt der Tod Siegfrieds ſo ergreifend auf uns? b. Welche Eigenſchaften machen Siegfried zum Urbild eines deutſchen Jünglings? 3. Eine Fahrt auf der Eiſenbahn. 4. Welche Züge mildern das Schreckliche in Hagens Charakter? 5. a. Friedrich Rotbart. b. Turnen und Sport. c. Was kann dieſer Winter dem deutſchen Volke noch bringen? 6. a. Wie ſuchen Scipio und Hannibal vor der Schlacht ihre Soldaten anzufeuern? b. Walther von der Vogelweide, ein echter deutſcher Mann.

Leſeſtoff.

Deutſch: Ia, I u. Ia, 2. Schiller, Wallenſtein, Braut von Meſſina; Grillparzer, Ahnfrau; Goethe⸗Schiller, Gedankenlyrik; Kleiſt, Michael Kohlhaas, Prinz von Homburg; Shakeſpeare, Was ihr wollt; Keller, Kleider machen Leute, Frau Regel Amrain und ihr Jüngſter; Droſte⸗Hülshoff, Judenbuche; Hebbel, Agnes Bernauer; Ludwig, Erbförſter, Heiterethei; Hauptmann, Weber; Ibſen, Volksfeind. 15. Proben aus dem Schrifttum von 1700 bis 1750; Auswahl aus Klopſtocks und Wielands Dichtungen ſowie aus Leſſings kritiſchen Schriſten; Leſſing. Minna von Barnhelm; Hain⸗ bund; Sturm und Drang; Goethe, Lyrik, Götz von Berlichingen, Iphigenie, Hermann und Dorothea Fauſt, 1. Teil. Ila. Deutſches Erbe, 7. Teil(Wulfila bis Grimmelshauſen); Hebbel, Nibelungen

Latein: Ia, I u. Ia, 2. Horaz, Satiren und Epiſteln in Auswahl; Cicero, pro rege Deiotaro und pro Q. Ligario; Tacitus, Annalen, lib. l und II. Ib. Horaz, Oden und Epoden in Auswahl; Cicero, in Verrem IV, Tacitus, Germania. Ila. Cicero, in Catilinam J, IIl und IV in Auswahl; Cicero, de imperio Cn. Pompei; Livius, ab urbe condita, lib. XXI und XXlII.