Jahrgang 
1905
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VI. Klasse. l. Traute Heimat meiner Lieben, denk ich still an dich zurück.(Sch). 2. Welche Unterschiede findet man zwischen der Erzählung der Edda und dem Nibelungenliede.(I). 3. Kriemhild und Siegfried, Nach dem Nibelungenliede.(Sch). 4. Spartanisches und athenisches Wesen. (H). 5. Höfisches Leben und Treiben im Nibelungenliede. Nach der Lektüre.(Sch). 6. Das ist der Fluch der bösen Tat, daß sie, fortzeugend, immer Böses muß gebären. H). 7. Eine Jagd im Mittelalter und Sieg- frieds Ermordung.(Sch). 8. Warum sollen wir unser Vaterland über alles lieben?(H). 9. Steine wirft man nur nach Zweigen, an denen sich Früchte zeigen.(Sch). 10. Walter von der Vogelweide Nach der Lektüre.(H). 11. Die Leitmotive in den Oden Klopstocks.(Sch). 12. Wie weiß Minna die Bedenken Tellheims zu zerstreuen?(H). 13. Nur das Leben bildet den Mann und wenig bedeuten die Worte(Sch). 14. Die poetische Gerechtig- keit in»Emilia Galotti«.(H).

VII. Klasse. l. Gedanken eines ausziehenden Kriegers.(Sch). 2. »Erst wäg's, dann wag's«!(B). 3. Macht euch den Begriff Originalität klar!(Sch). 4. Der Charakter des Clavigo.(H!). 5. Meine Silvester- betrachtungen.(Sch). 6. Die Vor- und Nachteile eines lebhaften Fremden- verkehrs.(H). 7. Welche Zweifel Goethe in den Siebziger Jahren quälten? (Sch). 8. Die Pflichten der Freundschaft.(I). 9. Warum wir eine Reise nach Italien jeder anderen vorziehen?(Sch). 10. In allen Dingen ist Hoffen besser als Verzweifeln.(H). 11. Goethe»Torquato Tasso«.(Sch). 12. In- wiefern wir für unsere Handlungen verantwortlich sind?(H).

VIII. Klasse. 1. Wer da lebt, muß auch entsagen lernen, Nur der ist Sieger, der sich selbst bezwang.(Sch). 2. Wo rohe kKräfte sinnlos walten, da kann sich kein Gebild gestalten; Wenn sich die Völker selbst befrei'n, da kann die Wohlfahrt nicht gedeih'n. Nachgewiesen an Schillers Glocke und der Geschichte. H). 3. Hermann und Dorothea, ein reiches Kultur-, Sitten- und Zeitgemälde.(Sch). 4. Die tragische Ironie in der »Braut von Messina«.(I. 5. Nach Golde drängt, am Golde hängt doch alles. Ach wir Armen! Faust.(Sch). 6. Goethes Faust.(H). 7. Die uns das Leben gaben, herrliche Gefühle, erstarren in dem irdischen Gewühle. Faust.(Sch). 8. Was ist unschuldig, heilig, menschlich gut, Wenn es der Kampf nicht ist ums Vaterland? Schiller.(IJ). 9. Der Kampt zwischen Leidenschaft und Pflicht in Kleist's»Der Prinz Friedrich von Homburg«. (Sch). 10. Deutsche Literatur in ésterreich.(H). 11. Das menschliche Leben, ein wild bewegtes Meer.(Sch).

D. Der unobligate Unterricht

2) Slenographiie(in 2 Abteilungen):

I. Kurs: Wortbildung und Wortkürzung nach Karl Weizmann's Lehr- buch; Leseübungen. Wöchentlich 2 Stunden.

II. Kurs: Wiederholung der wichtigeren Partien der Wortkürzung;