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5. FJormenlehre, 2 Stunden wöchentlich bei dem Claſſenführer: Linien, Flächen und Körper.
6. Geographie, wöchentlich 2 Stunden bei dem Claſſenführer: Ueberſicht über Europa. Das deutſche Reich nach ſeinen phyſiſchen und ſtatiſtiſchen Verhältniſſen, nach Daniel.
7. Geſchichte, wöchentlich 2 Stunden bei dem Claſſenführer: Erzählungen aus der perſiſchen, phöniziſchen und griechiſchen Geſchichte.(Welter'’s Lehrbuch.)
8. Naturgeſchichte, 2 Stunden wöchentlich, zuletzt bei Lehrer Schmitz: Thier⸗ kunde.
9. Schreiben, 2 Stunden wöchentlich bei Lehrer Ziegler: Haltung des Körpers und der Feder. Das kleine und große Alphabet der deutſchen und engliſchen Schrift wurde nach Vorſchriften an der Tafel eingeübt; ſpäter Schreiben von Wörtern und Sätzen nach Vorlegeblättern von Müller.
10. Zeichnen, 2 Stunden wöchentlich bei dem Claſſenführer, eine davon mit IV combinirt. Freihandzeichnen. Uebungen nach Kumpa'ſchen Vorlagen.
11. Geſang, ſiehe I. Claſſe.
12. Turnen, nur im Sommer, 2 Stunden wöchentlich mit IV, bei dem Claſ⸗ ſenführer.
Vierte GClasse.
Claſſenführer: erſt Reallehrer Hillebrand, zuletzt Lehrer Schmitz. (Einjähriger Curſus. Alter der Schüler am Ende des Schuljahres: 11—13 Jahre.)
1. Meligion, I. Für die katholiſchen Schüler 3 Stunden wöchentlich, wovon zwei Stunden Katechismus gemeinſchaftlich mit der V. Claſſe und der oberen Abtheilung der Vorſchule und eine Stunde bibliſche Geſchichte mit der V. Claſſe, bei Kaplan Engel⸗ hardt.
Der Unterrichtsſtoff im Katechismus iſt wie in der oberen Abtheilung der Vor⸗ ſchule und in der bibliſchen Geſchichte wie in der V. Claſſe..
II. Für die evangeliſchen Schüler 2 Stunden wöchentlich in Gemeinſchaft mit der V. Claſſe bei Pfarrer Dr. Bergmann.
Der Unterrichtsſtoff iſt bei der V. Claſſe angegeben.
III. Für die israelitiſchen Schüler 5 Stunden wöchentlich, Religion zuſammen mit III, bibliſche Geſchichte und Pentateuch gemeinſchaftlich mit V, bei Religionslehrer Lebrechkt..
2. Deutſch, 5 Stunden wöchentlich bei den Claſſenführer: 1) Leſen in Wag⸗ ner's Lehren der Weisheit und Tugend: nach vorhergegangener Erklärung Memoriren und Vortragen poetiſcher Stücke und freies Nacherzählen der proſaiſchen. 2) Einübung der Rechtſchreibung nach Heyſe. 3) Das Wichtigſte der Satzlehre nach Heyſe; ſchrift⸗ liche und mündliche Anfertigung von Beiſpielen. 4) Schriftliche und mündliche Repro⸗ duction von Gedichten.
3. Franzöſiſch, 5 Stunden wöchentlich bei dem Claſſenführer: Wiederholung des I. Curſus von Hillebrand's Leitfaden. Die grammatiſchen Uebungen und die


