Jahrgang 
1912
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II. Verfügungen der vorgesètzten Behörden von allgemeinem meene Interesse.

vertügung vom 11. Mai 1911, S. 9376. Dér Erlass des Herrn Ministers der geistl. etc. Angelegen-

heiten vom. 18. Jan. 1911,-betr. Jugendpflege,-wird übersandt und dabei die Erwartung ausgesprochen, dass auch die Lehrerschaft der höheren Schulen: voroid⸗ sein werde, an der in Rede stehenden nationalen Aufgabe mitzuwirken.

Verfügung vom 8. Juli 191, S. 7883. Es werden die Austaltsleiter auf die Schrift des Geh. Ober- medizinalrates Prof. Dr. KirchnerDie Zahnpflege in den Schulen aufmerksam gemacht.

Verfügung vom 30. Okt. 1911, S. 16 556. Auf Anweisung des Ministers wird an die Beachtung des Runderlasses vom 28. Juli 1906, fbett., Verhalton der Seuulrindei bei Feuersgefahr, erinnert.

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Verfügung vom 7. Aug. 1911, S. 13 763. Die Perccrrer werden beanftrar die Zöglinge ein. dringlichst auf die Gefährdung der Wälder autch unvorsichtiges Umgehen mit Feuer und Zündmaterial hinzuweisen. ese:

Erlass des Ministers vom 22. Aug. 1911. Die Daner- einer Unterrichtsstuncte wird für alle höheren Lehranstalten allgemein auf 45 Minuten festgesetzt. Wo die Verhältnisse es erwünscht erscheinen lassen, insbesondere in Grossstädten mit weiten Schulwegen und in Orten, in denen viele Schüler täglich von fernher zur Schule kommen, dürfen auf Beschluss des Lehrerkollegiums sechs Lektionen auf den Vormittag zusammengelegt werden, wenn anzu- nehmen ist, dass die Eltern der beteiligten Schüler in ihrer überwiegenden Zahl keinen Widerspruch erheben.

Min.-Erlass vom 21. Okt. 1911. Der Umstand, dass das sogenannte Extemporale von Lehrern, Schülern und Eltern als MHauptwertmesser der Leistungen behandelt und dementsprechend eingeschätzt wird, führt zu einer in vielen Hinsichten schädlichen Spannung und Be- unruhigung der Schüler und Lehrer. Der Minister hebt deshalb die Bestimmungen der Lehrpläne über die schriftlichen Klassenarbeiten auf und ordnet an, wie in Zukunft zu verfahren ist. Die Anordnungen gehen im allgemeinen darauf hinaus, dass die Arbeiten besser vorzubereiten, somit weniger schvierig zu machen und an nicht vorher bestimmten Stunden anzufertigen sind.

Verfügung vom 25. Nov, S. 16 393. Es wird ein Erlass des Ministers vom 22. 31ur. nebst Aufruf zur Sammlung von Briefen, Tagebüchern u. s. w. aus Kriegszeiten mitgeteilt mit der Auf- forderung, den Lehrern der Anstalt die Beteiligung als Sammler zu empfehlen.

III. Chronik der Anstalt.

Donnerstag, den 20. April wurde das neue Schuljahr mit der Aufnahmeprüfung eröffnet. 18 Schüler waren zu ihr erschienen, von denen 14 in die Sexta, 2 in die Quinta und je einer in die Quarta und Untertertia aufgenommen wurden.