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Mathematik. 5 St. Planimetrie 1 St. Konstruktionsaufgaben mit Hülfe geometrischer Orter. 2 St. S.: Trigonometrie. W.: Stereometrie. 2 St. Arithmetik. Gleichungen zweiten Grades. Logarithmen. Der Direktor.
Alle 2—4 Wochen eine häusliche mathematische Arbeit oder Klassenarbeit.
Die Aufgaben für die mathematische Arbeit zur Abgangsprüfung 1897 waren: ½ 5
1. Welche quadratische Gleichung hat die Wurzeln X= 4— 4a und= 1— 2 Va VWa 2. Die Höhe eines Purmes beträgt a= 15 m und seine Entfernung von dem Ufer eines Flusses b= 30 m; wie gross ist die Breite des Flusses, wenn sie von der Sbitze des Turmes unter einem Winkel έ 15⁰ erscheint? 3. Bei einer quadratischen abgestumpften l'yramide beträgt die untere Kante a= 20 m, die obere b= 14 m und jede Seitenkante c= 16 m. Wie gross ist der Rauminhalt derselben?
Naturkunde. 2 St. Elemente der Chemie, Krystallographie, Mineralogie, Anatomie und Physiologie der Pflanzen. S. Kandidat Dr. Kiesel. W. Hülfslehrer Rossbach.
Physik. 3 St. Allgemeine Eigenschaften der Körper. Das wichtigste aus der Lehre vom Lichte, Schall, Magnetismus und der Electricität. S. Kandidat Dr. Kiesel und der Direktor. W. Hülfslehrer Rossbach.
Zeichnen. 2 St. mit III comb. Zeichnungen nach ornamentalen Gypsmodellen mit Kreide und Tusche. Geometrische Darstellung einfacher Körper in verschiedenen Ansichten mit Schnitten und Abwickelungen. Lehrer Köhler.
Iert I a 1. Klassenvorstand: Oberlehrer Flach.
Religion. 2 St. kombiniert mit III. Das Reich Gottes im Neuen Testamente; Lesen ent- sprechender biblischer Abschnitte. Wiederholung des Katechismus nebst Sprüchen und Liedern.— Belehrungen über das Kirchenjahr und die Bedeutung der gottesdienstlichen Ordnungen. Oberlehrer Baumann.
Deutsch. 3 St. mit IIle. Lektüre aus Hopf und P'aulsiek, Abteilung für Tertia. Besprechung und Auswendiglernen von Gedichten. Belehrung über die poetischen Formen. Die Inter- punktions-, Formen- und Satzlehre an Beispielen wiederholt. Alle 4 Wochen ein Aufsatz. Oberlehrer Flach.
Lateinisch. 4 St. Lektüre 2 St. Caesar de bello gall. lib. III 7— 16; IV 20— 38; V 1— 23; VI 1— 8. Grammatik 2 St. Wiederholung der Formen- und Casuslehre. Tempus- und Moduslehre nach Siberti-Meiring. Übersetzungsübungen nach Spiess, Übungsbuch. Alle 14 Tage eine schriftliche Arbeit. Oberlehrer Dr. Koch.
Französisch. 5 St. Ploetz Schulgrammatik, Lektion 22— 54. Schriftliche UÜbungen. Alle 14 Tage ein Extemporale oder ein Diktat.
Lektüre. Histoire de Charles douze par Voltaire, L. IV mit Auswahl. Memorieren von Gedichten. Ubungen im richtigen, betonten Lesen und im Sprechen, im Anschluss an Gelesenes und Vorkommnisse des täglichen Lebens. Prof. Harff.


