Jahrgang 
1891
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Mathematik. 5 St. Esau. Planimetrie 1 St. Konstruktionsaufgaben mit Hülfe geometrischer Orter. 2 St. S.: Trigonometrie. W.: Stereometrie. 2 St.: Arithmetik. Gleichungen zweiten Grades. Logarithmen. Arithmetische und geometrische Reihen. Zinseszins- und Rentenrechnung. Kettenbrüche. Alle 3 4 Wochen eine häusliche mathematische Arbeit. Die Aufgaben für die mathematische Arbeit zur Abgangsprüfung Ostern 1891 waren: 3 3 VV 2. Wie viel kann man für eine Jahresrente von 3247,5714(r) Mk., welche nach Verlauf von 10(n) Jahren am Schlusse des folgenden Jahres zum erstenmale füllig ist und 20(nz) mal gezahlt wird, baar zahlen. wenn die Zinsen zu 4(p) Prozent gerechnet werden, und wenn daraus für keinen der Contrahenten ein Nachteil erwachsen soll?

3. Ein Dreieck hat die Seiten a= 8. h= 10, c= 12m; wie groß sind die Seiten des Dreiecks. dessen Reken mit den Fußpunkten der lföhen des ersten Dreiecks zusanmenfallen?

4. Von einem Dreieck sind gegeben: eine Seite a= 6em die zugehörige Höhe ha= bem und die Summe der Quadrate der beiden andern Seiten bi ²== SIqem. Konstruktion.

Mineralogie. 2 St. IIe. Esau. Elemente der Krystallographie, Mineralogie und Geologie.

Physik. 3 St. Esau. Allgemeine Eigenschaften der Körper. Statik und Mechanik. Die Lehre vom Schall und das Wirhtigste aus der Wärmelehre.

Chemie. 2 St. II. Esau. Kenntnis der wichtigeren Elemente und ihrer anorganischen- Verbindungen, sowie der stöchiometrischen Gesetze.

Zeichnen. 2 St. mit III und IV. Köohler. Zeichnungen nach ornamentalen Gipsmodellen nach Prof. Günzbergs Tonchiermethode. Perspektive und Anfünge der Deskriptive.

Tertia. Ordinarins: Herr Harff.

Religion. 2 St. mit IIIz. Der Rektor. Einleitung in die heilige Schrift. Leben Jesu im Anschluss an die Lektüre des Evangeliums nach Matthäus. Die Apostelgeschichte. Kirchengeschichte in biographischer Form. Erlernung von Kirchenliedern, einigen Psalmen. Sprüchen und des Katechismus. Kirchenjahr. Unterscheidungslehren. 1

Deutsch. 3. St. mit IIIz. Dr. Wolscht. Einübung der Orthographie. Lektüre aus Hopf und jaulsiek. Abteilung für Tertia, hauptsächlich mit Übung im Auffinden des Gedanken- ganges und der Disposition, mündliche Wiedergabe der gelesenen Abschnitte, Besprechung und Memorieren von Gedichten. Die Satzlehre an Beispielen repetiert. Alle drei Wochen ein Aufsatz; alle vier Wochen ein Diktat.

Lateinisch. 6 St. mit IIle. Lektüre 2 St. Im Sommer Schenke; im Winter Flach: Caesar de bello gallico lib. I. Grammatik. Dr. Wolscht. 4 St. Die Syntax des Verbums mit Ausschluss des verbum infinitum, nach Siberti-Meiring. In Anknüpfung an die Gräammatik Übersetzungsübungen nach Spieß, Uibungsbuch für Tertia. Alle 8 Tage ein Extemporale oder ein Pxercitium.