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Völkerkunde der aussereuropäischen Erdteile mit Berücksichtigung der europäischen Ko- lonien. Repetition von Deutschland, insbesondere Preussen.
Mathematik. 5 St. Esau. Planimetrie 1 St. Behandlung geometrischer Aufgaben nach der analytischen Methode. 2 St. S8.: Trigonometrie. W.: Stereometrie. 2 St.: Arithmetik. Gleichungen zweiten Grades. Logarithmen. Arithmetische- und geometrische Reihen. Kombinations- und Permutationslehre. Alle 3— 4 Wochen eine häusliche mathematische Arbeit. Die Aufgaben für die mathematische Arbeit zur Abgangsprüfung Ostern 1887 waren: 1, Wie tief ist eine Höhle, wenn man einen Stein, den man hineinfallen lässt, nacht= 5 Sekunden auf- fallen hört. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Schall in jeder Sekunde 333m zurücklegt; der Luft- widerstand aber bleibt unbeachtet. 2, Eine p= 31 prozentige Anleihe soll in n= 25 Jahren getilgt sein. Wie viel Prozent des ursprüng- lichen Kapitals müssen jährlich zur Zinszahlung und Tilgung bestimmt werden? 3, Einen Kreis von gegebenem Radius zu zeichnen, der zwei gegebene Kreise berührt. 4, Der Flächeninhalt eines Dreiecks sei F= 175,814 qm und zwei Winkel desselben a= 590 32/ 3“ und b= 180 31 45“. Wie gross ist der Radius des um das Dreieck beschriebenen Kreises? Naturgeschichte. 2 St. IIb. Hoffmann. Mineralogie. Bestimmen der wichtigsten Mine- ralien. Geognostisches System. Systematische Übersicht der drei Naturreiche. Physik. 3 St. Esau. Allgemeine Eigenschaften der Körper. Statik und Mechanik. Die Lehre vom Schall und das Wichtigste aus der Wärmelehre. Chemie. 2 St. Ila. Hoffmann. Kenntnis der wichtigeren Elemente und ihrer anorganischen Verbindungen, sowie der stöchiometrischen Gesetze. Zeichnen. 2 St. mit III und IYV. Köhler. Zeichnungen nach ornamentalen Gipsmodellen nach Prof. Günzbergs Touchiermethode. Fortsetzung der Perspektive und Anfänge der Deskriptive.
Tertia A. Ordinarius: Herr Esau.
Religion. 2 St. kombiniert mit IIIb. Der Rektor. Einleitung in die heilige Schrift. Leben Jesu im Anschluss an die Lektüre des Evangeliums nach Matthäus. Die Kpostel- geschichte. Kirchengeschichte in biographischer Form. Erlernung von Kirchenliedern, einigen Psalmen, Sprüchen und des Katechismus. Kirchenjahr. Unterscheidungslehren.
Deutsch. 3 St. mit IIIb. Kraatz. Einübung der neuen Orthographie. Lektüre aus IHopf und Paulsiek, Abteilung für Tertia, hauptsächlich mit UÜbung im Auffinden des Gedanken- ganges und der Disposition, mündliche Wiedergabe der gelesenen Abschnitte, Besprechung und Memorieren von Gedichten. Die Satzlehre an Beispielen repetiert. Alle drei Wochen ein Aufsatz.
Lateinisch. 6 St. Kraatz. Lektüre: komb. IIIb. 2 St.: Caesar de bello gallico lib. II. c. 29— Ende und lib. III. Grammatik 4 St. der Rektor: Die Syntax des Verbums, mit Anschluss des verbum infinitum, nach Siberti-Meiring. In Anknüpfnng an die Grammatik


