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modernen Kulturvölker mit Berücksichtigung der preussischen, deutschen, englischen und französischen Geschichte.
Geographie. 1 St. Esau. Vervollständigung der mathematischen Geographie.— Länder- und Völkerkunde der aussereuropäischen Erdteile mit Berücksichtigung der europäischen Ko- lonien. Repetition von Deutschland, insbesondere Preussen.
Mathematik. 2 St. Esau. Planimetrie 1 St. Behandlung geometrischer Aufgaben nach der analytischen Methode. 2 St. S.: Trigonometrie. W.: Stereometrie. 2 St.: Arithmetik. Gleichungen zweiten Grades. Logarithmen. Arithmetische- und geometrische Reihen. Kombinations- und Permutationslehre. Alle 3— 4 Wochen eine häusliche mathematische Arbeit. Die Aufgaben für die mathematische Arbeit zur Abgangsprüfung Ostern 1884 waren: a, Man verlangt eine Zahl, welche um das a fache(a= 6) der Quadratwurzel aus ihr vermindert, die Zahl b(b= 7) giebt. b, Jemand hat ein Kapital von e Mark noch aufen Jahre verliehen gegen p Prozent einfache Zinsen, die ihm am Ende jeden Jahres ausgezahlt werden. Welches ist der bare Wert desselben, wenn es mit pi
l'rozent diskontiert wird? c= 6000, n= 9, p= 3 ½, pi= 4 ½.
c, Wie schwer ist eine Kugel, die in Wasser zum grösseren Teile eintaucht und so schwimmt, dass sie an der Oberfläche des Wassers einen Kreis von b= 48 em Umfang bildet, wührend ein grösster Kreis a= 73 cm Umfang hat?
d, Wie gross ist der Flücheninhalt eines Dreiecks, wenn zwei seiner Schwerpunktstransversalen die Grösse ta— 0,972 m und tb= 0,865 m haben und der von ihnen eingeschlossene Winkel d= 720 19 beträgt? Naturgeschichte. 2 St. IIb. Hoffmann. Mineralogie. Bestimmen der wichtigsten Mine- ralien. Geognostisches System. Systematische UÜbersicht der drei Naturreiche. Physik. 3 St. Esau. Allgemeine Eigenschaften der Körper. Statik und Mechanik. Die Lehre vom Schall und das Wichtigste aus der Wärmelehre. Chemie. 2 St. S.: Ila. W. 1 St. IlIb. Hoffmann. Kenntnis der wichtigeren Elemente und ihrer anorganischen Verbindungen, sowie der stöchiometrischen Gesetze. Zeichnen. 2 St. mit III und IV. Köhler. Zeichnungen nach ornamentalen Gipsmodellen mit Kreide und Prof. Günzbergs Touchiermethode. Fortsetzung der Perspektive und Anfänge der Deskriptive.
Tertia A. Ordinarius: Herr Harff.
Religion. 2 St. S.: kombiniert mit IIIb. Der Rektor. Einleitung in die heilige Schrift. Leben Jesu im Anschluss an die Lektüre des Evangeliums nach Matthäus. Die Apostel- geschichte. Kirchengeschichte in biographischer Form. Erlernung von Kirchenliedern, einigen Psalmen, Sprüchen und des Katechismus. Kirchenjahr. UInterscheidungslehren.
Deutsch. 3 St. mit IIIb. Kraatz. Einübung der neuen Orthographie. Lektüre aus Hopf
und Paulsiek, Abteilung für Tertia, hauptsächlich mit Ubung im Auffinden des Gedanken- ganges und der Disposition, mündliche Wiedergabe der gelesenen Abschnitte, Besprechung


