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Tertia B. Ordinarius: Uarff.
Religion. 2 St. S.: kombiniert mit IIla. Der Rektor. Finleitung in die heilige Schrift. Leben Jesu im Anschluss an die Lektüre des Pvangelinums nach Matthäus. Die Apostel- geschichte. Geographie von Palästina. hrlernung von Kirchenliedern, einigen Psalmen, Sprüchen und des Katechismus. Kirchenjahr. U'nterscheidungslehren.
Deutsch. 3 St. mit IIIa. S.: Der Rektor. W.: Dr. Hunrath. Einübung der neuen Ortho- graphie. Lektüre aus Hopf und l'aulsiek, Xhteilung für Tertia, hauptsächlich mit fibung im Auffinden des Giedankenganges und der Dispesition:; mündliche Wiedergabe der ge- lesenen Absehnitte, Besprechung und Memorieren von Gedichten. Die Satzlehre an Rei- spielen repetiert. Alle drei Wochen ein Aufsatz.
Lateinisch. 5 St. K§.: Der Rektor. W.: Dr. Hunrath. Lektüre mit IIla: Cornel. Nepos: Epaminondas, Jphicrates, Timotheus, Chabrias, nebst Extemporierübungen. Caesar, de bello gallico lib. I. Casuslehre nach Siberti-Meiring mit den Chungsstücken aus Spiess für Quarta. Alle 8 Tage ein Extemporale, alle 14 Tage ein Exereitium.
Französisch. 4 St. mit IIla. Ilarff. 2 St. Grammatik. Plötz., Schulgrammatik, Lektion 1— 23. Alle 8 Tage ein Extemporale oder ein xercitimm, 2 St. Lektüre: Lüdecking, 1. Teil. Einige Gedichte auswendig gelernt.
Engliseh. 4 St. Harff. 2 St. Grammatik. Gesenius, Grammatik, erster Gursus. Flemente der Aussprache und Lektion 1— 22. Die vorkommenden Vokabeln eingeprägt, die hetr. Ubungsstücke mündlich und sehriftlich übersetzt. Ale S Tage ein l'xtemporale oder ein Exercitium.
2 St. mit IIIa kombiniert. Lektüre aus Lüdcckings Lescbueh J. Teil. Einige Gedichte auswendig gelernt.
Geschichte. 2 St. mit IIla. Kraatz. Dcutsche Geschichte von 1648 ab bis zu den Freiheits- kriegen. Stete Berücksichtigung der brandenbi-preussischen Geschichte.
6 eographie. 2 St. mit Ulla. hRsau. Wiederholung der mathem.(dcographie. Erweiterung der Oro- und IHydrographie aller Erdteile ausser Puropa. Genaue politische Darstellung der europäischen Staaten und Repetition der Oro- und Ilydrographie Deutschlands.
Xaturgeschiehte. 2 St. mit IIIa. Dr. Mertz. S.: Botanik. Übersichtliche Betraehtung der l'flanzen nach dem Linnéschen System unter llinweisung auf das natürliche System. W.: Zoologie. Ausser der Naturgeschichte des Menschen die Betrachtung der Sängetiere und Vögel..
Mathematik. 6 St. Dr. Mertz. 1I. Rechnen und Aritinnetik: a, die Spesen-, Diskonto-, Ter- min-, Mischungs-, Münz- und Wechselrechnung. b. die Lehre von den entgegengesetzten Grössen. Die vier Rechnungsurten mit ganzen und gebrochenen Buchstabengrössei. Die Potenzrechnung, Auszichen der Quadrat- und Kubikwurzel, sowohl aus bestimmten Zahlen, als nuch Buchstabenausdrücken. Gleichungen des ersten Grades mit einer unbekannten Grössc.
2. Geometrie: Die Planimetrie bis zu der Ausmessung geradliniger Figuren. Auf- guaben über Verxandlung und Teilung der Figuren. Kumbly. Planimetrie,§. 61— 122.


