Jahrgang 
1881
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1, Vollendung des 9. Lebensjahres;

2, Gelünfigkeit im Lesen deutscher und lateinischer Druckschrift;

3, Fertigkeit, Vorgesprochenes in beiderlei Schrift ohne gröbere Fehler gegen die Rechtschrei- bung leserlich, reinlich und nicht zu langsam nachzuschreiben;

4, Sicherheit in den 4 Grundrechnungsarten mit gunzen Zahlen;

5, Einige Kenntnis der biblischen Geschichte. Anmeldungen neuer Schüler nimmt in den Vormittagsstunden der letzten Ferienwoche

entgegen

Bedingungen für die Aufnahme in die Sexta sind:

Der Rektor: Or. Gruno.

Schlussbemerkung.

Die Berechtigungen, welche durch den Besuch einer vollbercehtigten höheren Bürgerschule,

4 zu denen die unsrige gehört, erworben werden, sind:

l.

II. Die Reife für Obersecunda befähigt zum einjährig-freiwilligen Militärdienst,

Die Reife für Socunda befühigt zu Aufnahnme:

a, in die Königliche Gärtnerlehranstalt:

b, in eine höhere Gewerbeschule;

in das Königliche Musikinstitut und in die akadem. Hochschule für Musik in P'erlin; 1, zur Prüfung als Zeichenlehrer;

zur Aufnahme in die Ilauptkadettenanstalt zu Lichterfeldo:

f, zur Aufnahme in die Königl. Militür-Kossarztschule zu Berlin.

₰½

zur Apothekerprüfung und zum Eintritt als Kadett bei der Kaiserliehen Marine.

III. Das Zeugnis der Reife für die Prima der Realschule 1. O., mithin das Entlassungs-

zeugnis der vollberechtigten höheren Bürgerschule, ermöglicht die Zulassung:

4

1

a, zur Approbation als Zahnarzt;

b, zum Justiz-Subalterndienst;

c, zum Subalterndienst in der Provinzinl!-Verwaltung:

d, für die Feldmesserprüfung;

e, zu der Markseheiderprüfung;

f, zu dem Besuch der Königl. Tierarzneisehule;

g, zum Fühnrichsexamen;

h, zum Militärmagnzindienst:

i, zum Bürenudienst bei der Berg- Ilütten- und Salinen-Verwaltung; k, zum Eintritt in den Staats-Eisenbahndienst und in die Stauts-Eisenbahn-Verwaltung:; l, zum Maschinen-Jugenieur;*

m, zum Fintritt in die Kniserliche Reichsbank:

n, ausunhmsweise zur Qunlifikation zur Anstellung als L'ostéléve.

S=ene