Jahrgang 
1912
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Schluss des Schuljahres, die nur die Versetzung der Schüler betreffen, von selbst weg- fallen. Doch stehen der Direktor und die Lehrer hinsichtlich anderer Fragen auch gegen Ende des Schuljahres den Eltern stets gern mit Rat und Tat zur Seite. Uber die Leistungen und Fortschritte der Schüler geben übrigens auch die Hefte derselben Auskunft. Es ist daher dringend wünschenswert, daß sich die Eltern die Hefte der Söhne öfters vorlegen lassen, wobei sie auch auf eine sanbere und gute Handschrift hinweisen können, die gerade in den häuslichen Arbeiten oft zu wünschen übrig läßt. Der Eifer der Schüler wird durch die Aufmerksamkeit, die die Eltern den Hausaufgaben widmen, sicherlich gesteigert werden. Unbedingt müssen auch die Eltern darüber wachen, daß ihre Söhne die Hausaufgaben rechtzeitig und vor allen Dingen selbständig machen. Die Schule kann die Hausarbeiten der Schüler nicht entbehren, die Lehrer sorgen gewissenhaft dafür, daß dieselben nicht zu umfangreich und so vorbereitet sind, daß sie jeder Schüler bei der nötigen Aufmerksamkeit ohne große Mühe selbst anfertigen kann. Leider machen wir aber vielfach die unliebsame Erfahrung, daß viele Schüler ihre Aufgaben nicht an dem Tage machen, an dem dieselben aufgegeben sind, und daß sie dieselben gar von anderen Schülern zu Hause oder in der Schule abschreiben. Die Eltern können das Anfertigen der Hausaufgaben an der Hand der Aufgabenbücher ihrer Kinder leicht überwachen. Wir haben sichere Beweise dafür, daß dieses Abschreiben bei manchem Schüler der Grund für das Zurückbleiben derselben gewesen ist.