Jahrgang 
1930
Einzelbild herunterladen

6.Die heilige Nacht, Weihnachtslegende v. Selma Lagerlöf

7.Schlaf wohl, du Himmelsknabe Schleſiſches Volkslied (für gemiſchten Chor)

8. Orcheſtervortrag:Ständchen v. G. Sailer

9. WeihnachtsmärchenſpielDer Bärenhäuter Verfaßt und in Szene geſetzt von Dr. Berg.(Spieler aus UIb u. U III) 10. Gemeinſames Lied:Stille Nacht, heilige Nacht

11.Kinderſymphonie(für Orcheſter) v. Haydn 12.Invano(für Orcheſter) v. Amadei 13.Heinzelmännchen von Nentwich(für Männerchor mit Klavierbegleitung) 14. Ouverture(für zwei Klaviere) v. Bellini.

20. Dezember: Weihnachtsfeier mit Beſcherung für das Schü⸗ lerheim.

4. März(Faſtnachtdienstag): Bunter Abend(für die Heimſchüler).

16. März: Entlaſſungsfeier der Abiturienten.

Vortragsfolge: 1 Heimat und Vaterland, Chor v. Göpfart 2. Ständchen für Orcheſter v. Sailer 3. Heinrich der Vogler, Ballade(geſungen von einem Abiturienten) v. Loewe 4. Menuett aus der Serenade op. 11, für Orcheſter v. Brahms 5. Zwei Chöre: a) Minnelied v. Ad. de la Hale 1250 b) Die Roſe im Tal v. Fr. Hummel

6. Anſprache des Herrn Oberſtudienrats Prof. Geißler 7. Kleine Symphonie für 2 Violinen u. Klavier v. Danela 8. Zwei Volkslieder für Chor:

a) Durchs Wieſetal gang i' jetzt na. Aus dem Schwarzwald

b) Ein Burſch und Mägdlein, flink und ſchön v. Silcher 9. Invano, Valſe für Orcheſter v. Amadei.

11. Elternvereinigung. An unſerer Anſtalt beſteht ſeit Juni 1926 eine Elternvereinigung, die ſeitdem eine rege Tätigkeit entfaltet und der Schule ſchon man⸗ chen Dienſt erweiſen konnte. Sie iſt ohne jede Anregung der Schule aus eigner Ini⸗ tiative der Eltern ins Leben getreten. Ihre Organe ſind der Elternausſchuß und die Elternverſammlung. Der Elternausſchuß wird von der Elternver⸗ ſammlung gewählt und beſtimmt aus der Reihe ſeiner Mitglieder einen Vorſitzenden (gegenwärtig Herr Studienrat Gutzler als Vater). Bei der Zuſammenſetzung des Ausſchuſſes, der aus 1012 Mitgliedern beſteht, wird Wert darauf gelegt, daß die ein⸗ zelnen landſchaftlich zuſammengehörigen Teile der Provinz Starkenburg je 12 Vertre⸗ ter erhalten und daß ſich dieſe Vertreter möglichſt gleichmäßig auf die einzelnen Klaſſen der Schule verteilen. Der Elternausſchuß tritt in der Regel zweimal jährlich zuſammen und beſpricht eine Reihe von Fragen, die für die Eltern und die Schule von beſon⸗ derer Wichtigkeit ſind. Dabei iſt der Ausſchuß wie auch die Elternvereinigung völlig ſelbſtändig gegenüber der Schule und miſcht ſich in innere Schulfragen nicht ein. Bis jetzt hat der Ausſchuß zu folgenden Fragen Stellung genommen und entſprechende Eingaben an den Herrn Minſter für Kultus und Bildungsweſen gemacht: Gewährung von Koſtgeldfreiſtellen auch für die Schüler der unterſten Klaſſe, Erhaltung der Son⸗ derſtellung der Aufbauſchule bezüglich der Verleihung der Schulgeldfreiſtellen, Erhöhung des Schulgeldes, Klaſſenſtärke und Klaſſeneinteilung, Ueberweiſung von neueingetre⸗ tenen Schülern an andere heſſiſche Aufbauſchulen, Aufnahme von Mädchen auch in die Aufbauſchulen für Knaben, Herabſetzung der wöchentlichen Zahl der Unterrichtsſtunden, Einrichtung und Ausbau der Hilfsbücherei, Ausbau des Schülerheims, Umwandlung der halben Stelle des Leiters des Schülerheims in eine ganze Stelle, Erörterung über die Unfallverſicherung, Einrichtung einer Krankenverſicherung, Verſchaffung von Studien⸗ geldern an Abiturienten durch kollektives Sparen u. a. Auch bei der Beratung über Schuljahrbeginn und Ferienverteilung waren Vertreter der Elternſchaft zugezogen. Bei der Mehrzahl dieſer Fragen handelt es ſich um Angelegenheiten, die der beſonderen ſozialen Aufgabe der Aufbauſchule entſpringen. Die Elternvereinigung will mit⸗