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rechten“. 11. Die Kunst dramatischer Steigerung in Goethes„Zauberlehrling“, 12. Adalberts von Falkenstein Schuld und Sühne. Werner. M.-Kl. 2 St. Bis zur Ausgabe des Jahresberichtes waren folgende Themen be- handelt: 1. Chamisso, ein Erzieher zur christlichen Lebensbetätigung. 2. Was macht uns Schillers„Drachentöter“ so sympathisch? 3. Inwiefern beleuchtet Schiller im ersten Teil des Liedes von der Glocke das Sprichwort: Wenn Hoffart aufgeht, geht das Glück unter? 4. Charakterköpfe auf Lauffers„Kriemhilde“. 5. Die Rolandsage in deutschen Gedichten. 6 Charakteristik des Löwenwirtes auf Grund der drei ersten Gesänge von „Hermann und Dorothea“. 7. Warum hat Goethe die Attribute„gut“ und„verständig“ für die Mutter Hermanns besonders glücklich gewählt? 8. Die französische Revolution nach der poetischen Darstellung Schillers und Goethes. 9. Wie beleuchtet Lessing im ersten Aufzug der„Minna von Barnhelm“ Tellheims Ehrenhaftigkeit und Edelsinn gerade durch dessen große Notlage? 10. Wie sucht Minna von Barnhelm der Liebe zum Sieg über die Ehre zu verhelfen? 11. Wie hat Schiller das Eingreifen der Jungfrau von Orleans vorbereitet und begründet?— UÜbungen im Disponieren und im freien Vortrag. Lenhart. 0.-Kl. 1 St. Die Aufsätze des Jahres behandelten folgende Themen: 1. Der Ober- hof und sein Schulze. Ein Landschaftsbild, Charakterbild und Zeitbild. 2. Die Recht- fertigung Leicesters. 3. Volkers Wacht. Nach dem Nibelungenliede und Geibels Ge- dicht. 4. Das Nibelungenlied eine deutsche Ilias. 5. Stimmungsbilder aus Schillers „Siegesfest“. 6. Die Beratung der Truppen.(Wallensteins Lager, Szene 11.) 7. Vater und Sohn.(Die Piccolomini, Akt 5) 8. Die Gründe von Wallensteins Abfall Flegler.
4. Mathematik. a. Arithmetik und Algebra.
Lehrbücher: Genau-Tüffers Rechenbuch für Lehrerseminare, erster und zweiter Band; Bardey, Arithmetische Aufgaben nebst Lehrbuch der Arithmetik.
U.-Kl. 3 St. Addition und Subtraktion. Positive und negative Zahlen. Klammern, Multiplikation und Division. Zerlegen in Faktoren. Kürzen der Quotienten. Brüche. Proportionen. Potenzen mit ganzen positiven und negativen Exponenten. Wurzeln und Bruchpotenzen. Ausziehen der Quadratwurzel. Im Anschluß an die Fundamental- operationen die Gleichungen ersten Grades mit einer Unbekannten. Textgleichungen, insbesondere aus der Zins-, Rabatt-, Mischungs- und Gesellschaftsrechnung. Bewegungs- aufgaben. Eck und Made.
M.-Kl. 3 St. Gleichungen des ersten Grades mit mehreren Unbekannten und ihre Anwendung. Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten und ihre Verwendung zur Lösung geometrischer Aufgaben. Die Logarithmen und ihre Benützung in der Zinses- zinsrechnung. Arithmetische Reihen. Eck und Made.
O.-Kl. 2 St. Quadratische Gleichungen mit mehreren Unbekannten und ihre An- wendung. Die geometrischen Reihen und die Rentenrechnung. Wiederholung.— Me- thodik des Volksschulrechnens, insbesondere Besprechung der Bruchlehre und des bürger- lichen Rechnens. Eck und Glückert.
b. Geometrie. Lehrbücher: Wiese, Lichtblau und Backhaus, Raumlehre für Lehrerseminare, Teil l., Planimetrie; Müller, Elemente der Trigonometrie; Reidt, Stereometrie.
U.-Kl. 2 St. Strecken und Winkel. Geschlossene Figuren. UÜbergang zu den Pa- rallelen. Konstruktion und Kongruenz von Dreiecken. Parallelogramme. Von den Flächen der Figuren; Teilung, Verwandlung und Berechnung derselben. Geometrische Orter, insbesondere die Mittelsenkrechte und die Winkelhalbierende. Eck und Made.


