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12. Wuſik.
a. Muſiktheorie. Lehrbuch: Richter, Harmonielehre.
u.⸗Kl. 2 St. Allgemeine Muſiklehre. Intervallenlehre. Die Dreiklänge der Dur- und Molltonarten mit ihren Umkehrungen. Anwendung derſelben und uͤbung der Harmonieverbindung. Die einfuchſten Kadenzen in den verſchiedenen Lagen. Auswendigſpielen derſelben. Praktiſche Ausführung der Ubungsbeiſpiele am Pianoforte.
M.⸗Kl. 1 St. Der Dominantſeptimenakkord und ſeine Umkehrungen. Die Rebenſeptimen⸗ akkorde der Dur- und Molltonarten mit ihren Umkehrungen, ihre Behandlung und Anwendung in der praktiſchen Muſik. Die verſchiedenen Arten der Kadenzen. Alterierte Harmonien. Be⸗ ginn der Modulationslehre. Praktiſche Ausführung der Übungsbeiſpiele am Harmonium.
O.⸗Kl. 1 St. Die Modulationslehre. Harmoniefremde Töne. Verwendung des gewonnenen harmoniſchen Materials bei der Harmoniſierung von Chorälen und kleinen Sätzen. Analyſieren von Chorälen und Orgelſätzen. Das Wichtigſte aus der Formenlehre. Praktiſche Ausführung der Übungsbeiſpiele am Pedalharmonium. Kurze Belehrung über den Bau der Orgel. Döbert.
b. Geſang.
U.⸗Kl. 2 St. Treff⸗ und Stimmbildungsübungen, ein⸗- und mehrſtimmige Lieder. Gutzler.
M.⸗Kl. 1 St. Ein⸗ und mehrſtimmige Lieder und Choräle. Däbert.
O.⸗Kl. 1 St. Lieder und Choräle mit Klavierbegleitung. Geſanglehre. Anleitung zur Erteilung des Geſangsunterrichts. Dirigierübungen. Methodik des Geſangsunterrichts. Dübert.
c. Chorgeſang.
M.⸗Kl. und O.⸗Kl. 1 St. Vierſtimmige kleinere und größere Chöre. Döbert. In einer weiteren Chorgeſangſtunde für jede der beiden Konfeſſionen wurden einſtimmige Choräle und vierſtimmige Kirchengeſänge zur Verwendung bei dem Gottesdienſte eingeübt. Bentz, Burbaum und Dübert.
d. Klavierſpiel.
u.⸗Kl. in 7 Abteilungen mit je 2 St. Fingerübungen. Die Dur⸗ und Molltonleitern. Gebrochene Akkorde durch eine, zwei und mehr Oktaven. Übungsſtücke aus den Klavierſchulen von Rob. Meiſter und K. Urbach. Sonatinen, zwei- und vierhändige Sonaten.
Bentz, Burbaum, Dübert und Gutzler.
M.⸗Kl. in 6 Abteilungen mit je 1 St. nach Robert Meiſters und K. Urbachs Klavierſchule.
Tonleiterſtudien in Dur und Moll durch mehrere Oktaven, in verſchiedenen Rythmen, in Oktaven,
Terzen und Sexten. Gebrochene Akkorde. Etüden, zwei- und vierhändige Sonatinen, Sonaten, Ouvertüren und andere klaſſiſche und moderne Stücke. Beutz, Burbanm, Döbert und Gutler.
c. Orgelſpiel.
M.⸗Kl. in 6 Abteilungen mit je 1 St. nach der Orgelſchule von Kothe; Manual- und Pedalübungen; Choräle, Präludien und Kadenzen. Gutzler.
O.⸗Kl. in 5 Abteilungen mit je 2 St. Choräle, Prä⸗ und Poſtludien. Erweiterte
Kadenzen, auch mit Anwendung harmoniefremder Töne. Zahlreiche ſchriftliche Ausarbeitungen
von Modulationen. Auswendigſpielen der Kadenzen und Modulationen. Pedalſtudien von
αᷣ
F. Schneider mit geübteren Schülern. Übungen im Orgelſpiel bei dem Gottesdienſte. Döbert. f. Orcheſterſpiel.
u.⸗, M.⸗ und O.⸗Kl. zuſammen 2 St. Verſchiedene klaſſiſche und moderne Kompoſitionen. Döbert.


