— 10—
Inhalt und Zweck. 11. Gliederung der Rütliſzene. 12. Brief. Bitte um Auskunft. 13a. Kon⸗ „rad Il. und ſeine Familie(nach Uhland). b. Expoſition und erregendes Moment in Uhlands „Ernſt, Herzog von Schwaben“. 14. Der Ständekampf in der jungen römiſchen Republik. 15. Prüfungsaufſatz: Die Mutterliebe in Uhlands„Ernſt, Herzog von Schwaben“. 1 Außerdem bearbeitete jeder Schüler einen Vortrag aus der Lektüre. Zahlreiche Übungen. im Disponieren. Lenhart. M.⸗Kl. 2 St. Die Aufſätze des Jahres behandelten folgende Themen: 1. Der typiſche Vorgang. An Beiſpielen aus„Tell“ und dem Nibelungenliede veranſchaulicht. 2. Franken und Burgunder während der Völkerwanderung. Im Hinblick auf das Nibelungenlied. 3. Das Feſt im Walde. Aus der„Luiſe“. 4. Der epiſche Stil bei Voß. 5. Uhlands„Märchen“— kein Märchen. 6. Die weiſen Frauen im„Dornröschen“. 7. Grund und Urſache. Eine Begriffs⸗ beſtimmung. 8. Am Hünengrabe auf der Lee. 9. Die Lee. Eine Worterklärung. 10. Zwie⸗ trächtige Eintracht.(Jungfrau von Orleans ll. 1. 2.) 11. Die Wurzeln von Johannas Kraft.(Jungfrau von Orleans IIl. 4.) 12. Prüfungsaufſatz: Die Sühne von Johannas Schuld.(Jungfrau von Orleans V.) Flegler. O.⸗Kl. 1 St. 1. Äußere Mittel zur Erzielung einer Bühnenwirkung in den beiden erſten Aufzügen von„Emilia Galotti“. 2. Überlieferung und Bearbeitung der Nibelungenſage. 3. Klopſtocks Ode„Züricherſee“ als Zeitbild. 4. Die wichtigſten Ereigniſſe der franzöſiſchen Revolution bis zum Sturze des Königtums. 5. Die Bedeutung des Wallenſteinprologs. 6. In⸗ wiefern kann Wallenſtein von Wrangel ſagen:„Wohl wählte ſich der Kanzler ſeinen Mann“? . Die ſtändiſchen Verhältniſſe in Deutſchland nach Goethes„Götz“. 8. Goethes Gedicht „Hans Sachſens poetiſche Sendung“, eine Charakteriſtik des Nürnberger Meiſterſingers. 9. Prüfungsaufſatz: Sturm und Drang in goethiſchen Jugendgedichten. Werner.
4. Mathematik. a. Arithmetikrund Algebra.
Lehrbücher: Genau⸗Tüffers, Rechenbuch für Lehrerſeminare, erſter und zweiter Band; Bardey, Arithmetiſche Aufgaben nebſt Lehrbuch der Arithmetik
u.⸗Kl. 3 St. Addition und Subtraktion. Poſitive und negative Zahlen. Klammern, Multiplikation und Diviſion. Zerlegen in Faktoren. Kürzen der Quotienten. Brüche. Pro⸗ portionen. Potenzen mit ganzen poſitiven und negativen Exponenten. Wurzeln und Bruch⸗ potenzen. Ausziehen der Quadratwurzel. Im Anſchluß an die Fundamentaloperationen die Gleichungen erſten Grades mit einer Unbekannten. Textgleichungen, insbeſondere aus der Zins— Rabatt⸗, Miſchungs⸗ und Geſellſchaftsrechnung. Bewegungsaufgaben.
M.⸗Kl. 3 St. Gleichungen des erſten Grades mit mehreren Unbekannten und ihre An⸗ wendung. Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten und ihre Verwendung zur Löſung geometriſcher Aufgaben. Die Logarithmen und ihre Benützung in der Zinſeszinsrechnung. Arithmetiſche Reihen.
O.⸗Kl. 2 St. Quadratiſche Gleichungen mit mehreren Unbekannten und ihre Anwendung. Die geometriſchen Reihen und die Rentenrechnung. Wiederholung.— Methodik des Volks⸗ ſchulrechnens, insbeſondere Beſprechung der Bruchlehre und des bürgerlichen Rechnens. Eck.
b. Geometrie. Lehrbücher: Wieſe, Lichtblau und Backhaus, Raunlehre für Lehrerſeminare, Teil I, Planimetrie; Müller, Elemente der Trigonometrie; Reidt, Stereometrie.
u.⸗Kl. 2 St. Strecken und Winkel. Geſchloſſene Figuren. Übergang zu den Parallelen. Konſtruktion und Kongruenz von Dreiecken. Parallelogramme. Von den Flächen der Figuren; Teilung, Verwandlung und Berechnung derſelben. Geometriſche Orter, insbeſondere die Mittel— ſenkrechte und die Winkelhalbierende.
M.⸗Kl. 2 St. Geometriſche Orter. Die Flächen der Figuren und ihre Berechnung. Proportionalität an Strecken. Ähnlichkeit der Figuren und ihre Anwendung auf das recht⸗


