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leben.(Nach Schillers„Glocke“). 6. Die Löwenwirtin als Gattin, Mutter und Hausfrau. (Nach Goethes„Hermann und Dorothea“)(Klaſſenarbeit). 7. Das Anweſen des Gaſthauſes „Zum goldenen Löwen“. 8. Die ſtändiſchen Verhältniſſe beim Ausgange der Hohenſtaufenzeit. (Klaſſenarbeit). 9. Tellheims Verhältnis zu ſeinen Untergebenen nach dem erſten Aufzug des Luſtſpiels„Minna von Barnhelm“. 10. Worauf beruht die komiſche Wirkung der Geſtalt des Wachtmeiſters in„Minna von Barnhelm“?(Klaſſenarbeit.) 11. Verſuch einer Würdigung von Bürgers„Lenore“. 12. Prüfungsauſſot Werner. O.⸗Kl. 1 St. Im Anſchluß an die Lektüre und andere Unterrichtsgegenſtände wurden folgende Themen behandelt: 1. Die Forumſcene in Shakeſpeares„Julius Cäſar“. 2. Von welchen Grundſätzen muß ſich der Erzieher bei der Anwendung von Erziehungsſtrafen leiten laſſen? 3. Der Gedankengang von Klopſtocks„Frühlingsfeier“. 4. Welche Bedeutung hat die Zeit zwiſchen 1640 und 1763 für die Entwickelung von Brandenburg⸗Preußen? 5 a. Der Lehrgehalt von Goethes Gedichten„An den Mond“ und„Das Göttliche“. b. Inwiefern er⸗ fährt Kriemhild ſchon im erſten Teile des Nibelungenliedes die Wahrheit ihres Wortes: Wie liebe mit leide ze jungeſt lonen kan? 6. Rüdiger von Bechelaren und ſein Geſchick. 7. Charakter⸗ gegenſätze im erſten Aufzug der„Jungfrau von Orleans.“ 8. Die Zweikämpfe in der„Jung⸗ frau von Orleans“ in ihrem Verlauf und ihrer Bedeutung für die Zeichnung der Heldin. 9 a. Die Kunſt des Schauſpielers und die Aufgabe des Dichters nach dem Prolog zum„Wallen⸗ ſtein“. b. Friedrich II. und ſein Verhältnis zur deutſchen Literatur. 10. Prüfungsauſeatz. Ubungen im Disponieren und im freien Vortrag. Anleitung zum ſchriftlichen Verkehr mit den vorgeſetzten Behörden. Lenhart.
4 Nathematik.
a. Arithmetik und Algebra.
Lehrbücher: Genau⸗Tüffers, Rechenbuch für Lehrerſeminare, erſter und zweiter Band; Bardey, Arithmetiſche Aufgaben nebſt Lehrbuch der Arithmetik.
u.⸗Kl. 3 St. Addition und Subtraktion. Poſitive und negative Zahlen. Klammern. Multiplikation und Diviſion. Zerlegen in Faktoren. Kürzen der Quotienten. Brüche. Pro⸗ portionen. Potenzen mit ganzen poſitiven und negativen Exponenten. Wurzeln und Bruch⸗ potenzen. Ausziehen der Quadratwurzel. Im Anſchluß an die Fundamentaloperationen die Gleichungen erſten Grades mit einer Unbekannten. Textgleichungen, insbeſondere aus der Zins⸗, Rabatt⸗, Miſchungs⸗ und Geſellſchaftsrechnung. Bewegungsaufgaben.
M⸗Kl. 3 St. Gleichungen des erſten Grades mit mehreren Unbekannten und ihre An⸗ wendung. Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten und ihre Verwendung zur Löſung geometriſcher Aufgaben. Die Logarithmen und ihre Benützung in der Zinſeszinsrechnung. Arithmetiſche Reihen.
O.⸗Kl. 2 St. Quadratiſche Gleichungen mit mehreren Unbekannten und ihre Anwendung. Die geometriſchen Reihen und die Rentenrechnung. Wiederholung.— Methodik des Volks⸗ ſchulrechnens, insbeſondere Beſprechung der Bruchlehre und des bürgerlichen Rechnens. Eck.
b. Geometrie.
Lehrbücher: Wieſe, Lichtblau und Backhaus, Raumlehre für Lehrerſeminare, Teil I., Planimetrie; Müller, Elemente der Trigonometrie; Reidt, Stereometrie.
U.⸗Kl. 2 St. Strecken und Winkel. Geſchloſſene Figuren. Übergang zu den Parallelen. Konſtruktion und Kongruenz von Dreiecken. Parallelogramme. Pon den Flächen der Figuren; Teilung, Verwandlung und Berechnung derſelben. Geometriſche Orter, insbeſondere die Mittel⸗ ſenkrechte und die Winkelhalbierende.
M.⸗Kl. 2 St. Geometriſche Orter. Die Flächen der Figuren und ihre Berechnung.. Proportionalität an Strecken. Ähnlichkeit der Figuren und ihre Anwendung auf das recht⸗ winkelige Dreieck und den Kreis. Berechnung des Umfangs und der Fläche des Kreiſes. Aus
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