Jahrgang 
1901
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imTell. 14. Winterfreude und Winterarbeit(Brief). 15. Durch welche Behauptungen

ſucht Rudenz ſeine Hinneigung zu Oſterreich zu rechtfertigen. 16. Prüfungsaufſatz: Wie wollen die auf dem Rütli verſammelten Schweizer ſich von dem Joche der Vögte befreien? Übungen im Disponieren und im freien Vortrag. Lenhart. M.⸗Kl. 2 St. Die im Laufe des Schuljahres geſchriebenen Aufſätze behandelten folgende Themen: 1. Die Gotthardſtraße.(Im Anſchluß an SchillersTell und ſeinBerglied.) 2. Welche Bedeutung hat der Tag von Konrads Kaiſerwahl im Leben Ernſts und Werners. 3. Das poetiſche Gleichnis.(Erläutert an einem Beiſpiel ausLuiſe.) 4. Poſas Abſichten mit dem Infanten. 5. Poſas Schuld. 6. Klopſtock'sPſalm. 7. Johannas Berufung.(Nach dem Monolog.) 8. und 9. Berichte. 10. Bedeutung der Volksſcenen imEgmont. 11. Prüfungsaufſatz: Kaiſer Albrecht und die Schweizer.(Nach Sage und Geſchichte). Nlegler. O.⸗Kl. 1 St. Im Anſchluß an die Lektüre und andere Unterrichtsgegenſtände wurden folgende Themen behandelt: 1. Die Nibelungenſage, ihre Entwickelung und Bearbeitung. 2. Der Begriff des ſtaatlichen Abſolutismus, erläutert an der Geſchichte Ludwigs XIV. 3. Der Leſeunterricht auf der Unterſtufe der Volksſchule. 4. Der erſte Aufzug derEmilia Galotti, ein Meiſterſtück dramatiſcher Expoſition. 5. Die Stiche nach der Sixtiniſchen und der Holbein'ſchen Madonna in unſerem Klaſſenzimmer. 6. Inwiefern läßt Schillers Wallenſtein⸗Prolog in die Werkſtatt des Dichters ſchauen? 7. Durch welche Mittel erzielt Schiller eine fortlaufende Steigerung unſeres Intereſſes für Buttler? 8. Die Vorgeſchichte des Jahres 1848 in Deutſchland. 9. Prüfungsaufſatz: GoethesZueignung, eine Darſtellung ſeiner dichteriſchen Entwickelung.

Merner. 4. Mathematik.

a. Arithmetik und Algebra.

Lehrbücher: Genau⸗Tüffers, Rechenbuch für Lehrerſeminare, erſter und zweiter Band; Bardey, Arith⸗ metiſche Aufgaben nebſt Lehrbuch der Arithmetik.

U.⸗Kl. 3 St. Addition und Subtraktion. Poſitive und negative Zahlen. Klammern. Multiplikation und Diviſion. Zerlegen in Faktoren. Kürzen der Quotienten. Brüche. Pro⸗ portionen. Potenzen mit ganzen poſitiven und negativen Exponenten. Wurzeln und Bruchpotenzen. Ausziehen der Quadratwurzel. Im Anſchluß an die Fundamentaloperationen die Gleichungen erſten Grades mit einer Unbekannten. Textgleichungen, insbeſondere aus der Zins⸗, Rabatt⸗, Miſchungs⸗ und Geſellſchaftsrechnung. Bewegungsaufgaben.

M.⸗Kl. 3 St. Gleichungen des erſten Grades mit mehreren Unbekannten und ihre An⸗ wendung. Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten und ihre Verwendung zur Löſung geometriſcher Aufgaben. Die Logarithmen und ihre Benützung in der Zinſeszinsrechnung. Arithmetiſche Reihen.

O.⸗Kl. 2 St. Quadratiſche Gleichungen mit mehreren Unbekannten und ihre Anwendung. Die geometriſchen Reihen und die Rentenrechnung. Wiederholung. Methodik des Volksſchul⸗ rechnens, insbeſondere Beſprechung der Bruchlehre und des bürgerlichen Rechnens. Ech.

b. Geometrie. Lehrbücher: Müller, Elemente der Planimetrie und Trigonometrie; Reidt, Stereometrie.

II.-Kl. 2 St. Strecken und Winkel. Geſchloſſene Figuren. Übergang zu den Parallelen. Symmetrie in Bezug auf eine Achſe. Konſtruktion und Kongruenz von Dreiecken. Parallelo⸗ gramme Von den Flächen der Figuren; Teilung, Zerwandlung und Berechnung derſelben. Geometriſche Orter, insbeſondere die Mittelſenkrechte und die Winkelhalbierende.

M.⸗Kl. 2. St. Geometriſche Orter. Die Flächen der Figuren und ihre Berechnung. Proportionalität an Strecken. Ähnlichkeit der Figuren und ihre Anwendung auf das recht⸗

winkelige Dreieck und den Kreis. Berechnung des Umfangs und der Fläche des Kreiſes. Aus.

der Trigonometrie: Die Winkelfunktionen und ihre Verwendung zur Auflöſung rechtwinkeliger und ſchiefwinkeliger Dreiecke. 2