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Ankunft in Worms den Zweck ſeines Kommens? 8. Werner Stauffacher. Lebensbild eines Schweizers. 9. Brief. 10. Antwort. 11. Die faktitiven Verben. 12. Das Land der Nibelungen. 13. Der Gang der Handlung in der Schußſcene von Wilhelm Tell(Prüfungsaufſatz). 14. Aus⸗ wanderergeſchick. Nach den Gedichten„Die Auswanderer“ und„Der Tod des Führers“ von Freiligrath. Tlegler. M.⸗Kl. 2 St. Im Anſchluß an die Lektüre und den geſchichtlichen Unterricht wurden folgende Themen behandelt: 1. Die Kunſt dramatiſcher Steigerung in Goethes„Zauberlehrling“. 2. Eine Feuersbrunſt.(Ein Erlebnis, dargeſtellt nach Schillers„Lied von der Glocke“). 3. Unſere Eifelfahrt. 4. Fehdeweſen im deutſchen Mittelalter nach Uhlands Graf Eberhard⸗ Romanzen. 5. Zentralgewalt und Teilgewalten in Deutſchland von Karl dem Großen bis Otto I. 6. Der junge Goethe und Frankfurt. 7. Inwiefern erfüllen ſich in„Hermann und Dorothea“ die Worte des Pfarrers„Die Wünſche verhüllen uns ſelbſt das Gewünſchte, die Gaben kommen von oben herab in ihren eignen Geſtalten“ in der Dichtung ſelbſt? 8. Die Lage des deutſchen Königtums beim Ausgange der Hohenſtaufen. 9. Wodurch gewinnt Tell⸗ heim im I. Aufzug des Luſtſpiels„Minna von Barnhelm“ unſere Teilnahme? 10. Spiel und Gegenſpiel in Leſſings„Minna von Barnhelm“ bis zum Ende des III. Aufzugs. 11. Der Ehrbegriff der preußiſchen Soldaten in„Minna von Barnhelm“. 12. Prüfungsaufſatz: In⸗ wiefern kann man die zweite Strophe von Schillers„Macht des Geſanges“ als Motto für Uhlands „Bertran de Born“ betrachten? Werner. O.⸗Kl. 1 St. Im Anſchluß an die Lektüre und andere Unterrichtsgegenſtände wurden folgende Themen behandelt: 1. Die Reden des Brutus und des Antonius vor bezw. bei der Leichenfeier Cäſars und ihr Einfluß auf die Volksſtimmung.(Nach Shakeſpeares„Julius Cäſar“). 2.„Gewalt geht vor Recht“. Welche Rolle ſpielt dieſer verwerfliche Satz in der Politik Ludwigs XIV.? 3. Die innere Umwandlung der Kriemhilde in ihren äußeren Urſachen und Folgen. 4. Was ich bei meiner erſten größeren Rheinfahrt Intereſſantes ſah und erlebte. (Vortrag bei einem Elternabend in meiner Gemeinde). 5.„Geduld! Geduld! Wenns Herz auch bricht! Mit Gott im Himmel hadre nicht!“ Inwiefern faßt dieſer Geſang des Geiſterchores in Bürgers Lenore den Inhalt des ganzen Gedichtes als praktiſche Lebensweisheit zuſammen? 6. Mit welchem Rechte nennt man den Prolog zur„Jungfrau von Orleans“ ein exponierendes Vorſpiel? 7. Der Leſeunterricht auf der Unterſtufe.(Ein Konferenzvortrag). 8. Der Fall der Jungfrau von Orleans in ſeiner pſychologiſchen Entwickelung. 9. a) Worin liegt im ein⸗ zelnen der beſondere Wert des Prologes zum Wallenſtein? b) Johann Michael Sailer und ſeine Grundſätze der Erziehung nach ſeiner Schrift:„Über Erziehung für Erzieher“(Vortrag). 10. Prüfungsaufſatz: Wallenſteins Perſönlichkeit, Macht und Ziele nach Stimmen aus dem Lager und dem I. Aufzug der Piccolomini. Ubungen im Disponieren und im freien Vortrag. Anleitung zum ſchriftlichen Verkehr mit den vorgeſetzten Behörden. Lenhart.
4. Mathematik.
a. Arithmetik und Algebra.
Lehrbücher: Genau⸗Tüffers, Rechenbuch für Lehrerſeminare, erſter und zweiter Band; Bardey, Arith⸗ metiſche Aufgaben nebſt Lehrbuch der Arithmetik.
U.⸗Kl. 3 St. Addition und Subtraktion. Poſitive und negative Zahlen. Klammern. Multiplikation und Diviſion. Zerlegen in Faktoren. Kürzen der Quotienten. Brüche. Pro⸗ portionen. Potenzen mit ganzen poſitiven und negativen Exponenten. Wurzeln und Bruch⸗ potenzen. Ausziehen der Quadratwurzel. Im Anſchluß an die Fundamentaloperationen die Gleichungen erſten Grades mit einer Unbekannten. Textgleichungen, insbeſondere aus der Zins⸗, Rabatt⸗, Miſchungs⸗ und Geſellſchaftsrechnung. Bewegungsaufgaben.
M.⸗Kl. 3 St. Gleichungen des erſten Grades mit mehreren Unbekannten und ihre An⸗ wendung. Gleichungen zweiten Grades mit einer Unbekannten und ihre Verwendung zur Löſung geometriſcher Aufgaben. Die Logarithmen und ihre Benützung in der Zinſeszinsrechnung. Arithmetiſche Reihen.
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