Jahrgang 
1897
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9g.

Leben des Grafen Eberhard von Württemberg. 9. Uhlands GedichtBertram de Born. 10. Die Perſönlichkeit des Ibykus. 11. a. Der vaterländiſche Geiſt in LeſſingsMinna von Barnhelm. b. Riccaut de la Marliniere und Tellheim. 12. Die dramatiſche Verwickelung in LeſſingsMinna von Barnhelm. 13. Wie erreicht Mark Anton in der Leichenrede für Cäſär ſeinen wahren Zweck?(nach Shakeſpeare). 14. Der junge Goethe in Straßburg. Uerner. O.⸗Kl. 1 St. Im Anſchluß an die Lektüre und den geſchichtlichen Unterricht wurden folgende Themen behandelt: 1. a. Ein Beſuch bei Meiſter Andreas Hamm in Frankenthal. b. Aufbau und Gliederung der Rütliſcene. c. Charakteriſtik Burleighs und Leiceſters unter beſonderer Hervorhebung der Gegenſätze beider Charaktere. d. Welche Rolle ſpielt Rudenz in Schillers Tell? 2. Der erſte Teil des Nibelungenliedes unter einleitender Hervorhebung der Quellen und der Zuſammenſtellung des ganzen Gedichtes in ſeiner gegenwärtigen Form. 3. Erſte Begegnung der Jungfrau von Orleans mit Karl VII. 4.Wenn die Not am größten, da iſt Gott am nächſten. Bewieſen aus der Lage Karls VII. von Frankreich nach SchillersJungfrau von Orleans. 5. Welche Vergleichungspunkte bietet der 2. Monolog Johannas und das Schillerſche GedichtKaſſandra? 6. Das Zuſammentreffen der Jungfrau von Orleans mit Montgomery und Lionel. 7. Drei Tage im badiſchen Schwarzwald und am Rheinfall bei Schaffhauſen. 8. Durch welche Umſtände und Mittel hat Ludwig XIV. das große Doppelziel der traditionellen franzöſiſchen Politik erreicht? 9. Urſachen und Verlauf der zwei erſten ſchleſiſchen Kriege. 10. Brief über die bevorſtehende Entlaſſungsprüfung. 11. a. Karl der Große, ein Schul⸗ mann auf dem Königsthrone. b. Urſachen der franzöſiſchen Revolution. ubungen im Disponieren und im freien Vortrage. Lenhart.

4. Mathematik.

a. Arithmetik und Algebra. Lehrbuch: Genaus Rechenbuch für Lehrerſeminare. Kleyers fünfſtellige Logarithmentafel.

U.⸗Kl. 3 St. Die gemeinen Brüche. Dezimalbrüche. Regeldetri. Buchſtabenrechnung und entgegengeſetzte Größen. Verhältniſſe und Proportionen. Potenzen, Wurzeln und Quadrat⸗ und Kubikwurzelausziehen.

M.⸗Kl. 3 St. Gleichungen des erſten Grades. Aufgaben aus der Zins⸗, Rabatt⸗, Tara⸗, Geſellſchafts, Miſchungs-, Gewinn- und Verluſtrechnung. Die Logarithmen. Gleichungen des zweiten Grades. Arithmetiſche Reihen.

O.⸗Kl. 2 St. Arithmetiſche und geometriſche Reihen. Gleichungen des erſten und des zweiten Grades. Zinſeszins- und Rentenrechnung. Methodik des Rechenunterrichts in der Volksſchule. Wiederholung. Schrod.

b. Geometrie. Lehrbücher: Dr. Wittſteins Elementar⸗Mathematik: Planimetrie, ebene Trigonometrie und Stereometrie.

u.⸗Kl. 2 St. Von den Linien und Winkeln. Die Parallelen. Dreieck. Viereck. Vieleck. Aufgaben über Verwandlung, Teilung und Berechnung der Figuren.

U.⸗Kl. 2 St. Lehre vom Kreis. AÄIhnlichkeit der Figuren. Elemente der ebenen Trigonometrie. Rechnungs und Konſtruktionsaufgaben.

O.⸗Kl. 2 St. Trigonometrie: Berechnung der rechtwinkeligen, gleichſchenkeligen und ungleichſeitigen Dreiecke. Stereometrie: Linien und Ebenen im Raume. Lehre von den Polyedern und runden Körpern. Berechnung derſelben. Methodik des geometriſchen Unterrichts. Schrod.

5. Geſchichte. Lehrbuch: Andrä J. C., Grundriß der Weltgeſchichte.

u.⸗Kl. 2 St. Geſchichte des Altertums.. Plegler. M.⸗Kl. 2 St. Mittelalter; von der neueren Geſchichte die Zeit von 1517 1648. : Lenhart. 2