Jahrgang 
1936
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b) Lehrer: Keller, Dr., Gymnaſiallehrer, Bensheim (zugleich Schüler, Oſtern 1841), Stoll, Dr., Gymnaſiallehrer, Bensheim, Schöller, Fr., Gymnaſiallehrer, Bensheim, Schlenger, Gymnaſiallehrer, Bensheim, Hattemer, Dr., Gymnaſiallehrer, Mainz.

Die Feſtrede hielt Dr. Krauß⸗Bensheim. Sie befaßt ſich mit der älteren Geſchichte des Gymnaſiums bis zum Jahre 1863. Bemerkens⸗ wert iſt der Schluß:

Höchſt wünſchenswert iſt, daß noch ein eigener Turnlehrer am hieſigen Gymnaſium angeſtellt wird und daß die Stadt eine eigene Turnhalle errichtet, damit das geſunde, den Körper und Geiſt kräf⸗ tigende Turnen, das zugleich von manchem Schlimmen und Verkehrten abhält, Sommers und Winters exerciert werden kann.

Der Rechenſchaftsbericht des Comités vom 19. 12. 1864 ergibt

an Einnahmen 261 fl. 14 kr. an Ausgaben 248 fl. 46 kr.

Ueberſchuß 12 fl. 28 kr.

Dieſer Ueberſchuß iſt in die Zwingenberger Sparkaſſe eingelegt worden. Das hierüber ausgefertigte Sparkaſſebüchelchen befindet ſich in den Händen des Kreisrats v. Rüding dahier.

Aus dieſer Aufſtellung ergibt ſich, daß das Eſſen und wohl auch das Feſt ſelber bei Wirt Seitz(der, wie feſtgeſtellt wurde, der Wirt des hieſigen Kaſinos war) ſtattfand.

Die zweite Wiederſehensfeier fand im Herbſt 1869 ſtatt.

Prof. Dr. Dinges ſchreibt darüber in ſeinerGeſchichte des Bens⸗ heimer Gymnaſiums, I. Teil Progr. 1886/87, II. Teil Progr. 1887/88:

Im Herbſt vereinigten ſich wieder ehemalige Schüler des Bens⸗ heimer Gymnaſiums zu einer Studiengenoſſenfeier. Unter den Teil⸗ nehmern befanden ſich einige, die ſchon 1813 das Gymnaſium verlaſſen hatten und in den Kampf für das deutſche Vaterland eingetreten waren.

Auch Herr Oberſtudiendirektor Kraemer gedachte dieſer Zuſammen⸗ kunft in der Feſtrede bei der erſten Wiederſehensfeier derBensheimer Scholaren am 26. 8. 1928.

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