Ferner denken wir an die zahlreichen wirtſchaftlichen Be⸗ triebe, die ſich innerhalb des Staatsraumes betätigen: Induſtrie, Handel, Verkehrs⸗, Verſicherungs⸗ und Bankweſen, deren gedeihliches Wirken in der Vorbildung der maßgebenden Perſönlichkeiten auf einer höheren Schule ſeine Grundlage hat. Den genannten Gebieten haben ſich Bensheimer Gymnaſialſchüler vielfach zugewendet, ſo daß auch von dieſen Stellen, ſoweit ſie dadurch unſerer Schule naheſtehen, vielleicht erwartet werden dürfte, daß ſie ihrer an ihrem Jubelfeſte freundlich gedenken.
Zu dieſen Kreiſen geſellt ſich die Reihe der verſchiedenen freien Berufe: Aerzte, Architekten, Ingenieure, von denen unſere Jubilarin eine nicht unbeträchtliche Anzahl zu ihren Schülern zählt und die ſich dieſer Zugehörigkeit ſicherlich ebenfalls dankbar bewußt ſein werden.
Neben dem Staat iſt als zweite Großgemeinſchaft die Kirche zu nennen, die allezeit in ausgedehnter und enger Beziehung zu unſerer Lehranſtalt geſtanden hat und auf dieſe auch in Zukunft niemals ver⸗ zichten kann.
Als dritte wichtige Geſamtheit kommt in Betracht die Stadt, in deren Mitte die Schule ihren Sitz hat, die es aus gewichtigen, nicht etwa nur wirtſchaftlichen Gründen als einen beſondern Vorzug anſehen muß, eine höhere Schule die ihre nennen zu können, und der deshalb das Wohlergehen ihrer Schule warm am Herzen liegen muß. So hat ſich auch Bensheim ſeines Gymnaſiums als des ihm anvertrauten Pfleglings ſtets in opferwilliger Weiſe angenommen, wenn dieſe Pfleg⸗ ſchaft für das„teure“ Kind ihr auch oft mancherlei Sorge und Kopf⸗ zerbrechen bereiten mußte. Trotzdem wird auch ſie freudigen Herzens und mit ſtolzem Bewußtſein, der Allgemeinheit wie auch ſich ſelbſt mit⸗ gedient zu haben, zu den Feiernden gehören und dies frohbewegt auch öffentlich bekunden.
Daß auch die Schweſteranſtalten jeder Gattung der Jubi⸗ larin ihre kollegiale Anteilnahme an ihren Ehrentagen in herzlichſter Weiſe bezeugen werden, dürfte etwas Selbſtverſtändliches ſein.
Damit kommen wir endlich— aber„last not least“— zu der Men⸗ ſchengruppe, die in ihrer perſönlichen und damit beſonders innigen Verbundenheit mit der Anſtalt ſie eigentlich verkörpert, ihr Geſtalt und Inhalt gibt, nämlich die Schüler und ihre Lehrer von ehedem und heute.— Für beide Teile kann zum Unterſchied von allen andern
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