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Metall- und Papiersammlungen 1658.53 Mk., der Verkauf von Postkarten und Liedern (darunter eines Hindenburgliedes des Prof. Henkelmann) 332.71 Mk., eine Bar- sammlung unter den Schülern 32.10 Mk., und eine Zuwendung von einer Tischge- sellschaft 100 Mk. einbrachte, wobei die reichen Ergebnisse der Obstsammlung im Herbst 1914, der Obst- und Marmeladesammlung 1915, der Weinsammlung 1916 sowie einer Geldsammlung für Ostpreussen und Gefangene nicht einbegriffen sind.
Die Gesundheitspflege und körperliche Wehrhaftmachung unserer Schüler wurde nach Kräften angestrebt. An den Ubungen der Jugendwehrkompagnie Bens- heim beteiligten sich noch im ganzen 10 Schüler. Viele Teilnehmer wurden durch den Krieg entführt, und der Eintritt neuer Mitglieder durch mancherlei Widerstände verhindert. Volks- und Jugendspiele entfielen wegen Mangel an einem geeigneten Spielplatze. Der Gesundheitszustand der Schüler war im Gegensatz zu dem des Lehrkörpers, von einzelnen Ausnahmen abgesehen, im ganzen recht befriedigend.
Die vaterländischen Gedenktage erhielten durch die große und ernste Zeit eine besondere Klangfarbe.
Der 2. September wurde durch Klassenspaziergänge am Vormittage und sach- gemäße Ansprachen gefeiert. Unserem Landesherrn galten dieses Jahr zwei Schul- feiern. Am 25. November 1916, seinem 49. Geburtstage, umrahmten Gesang und Vortrag von Gedichten die Festrede des Professors Henkelmann, der über das Schicksal hessischer Burgen entlang der Bergstraße sehr lehrreiche Ausfüh- nungen machte, und am 14. März 1017, seinem 25 jährigen Regierungsjubiläum, stand im Mittelpunkt der Festfeier die Ansprache des Direktors, welche die segens- reiche Regierungszeit Seiner Königlichen Hoheit würdigte, den Gefühlen des schul- digen Dankes Ausdruck verlieh und das Treugelübde der Schule mit seinen Verpflich-
tungen gegen Gott, Fürst, Vaterland und sich selbst als Huldigungsgruß darbrachte. Die Kaiserfeier am 27. Januar 1917 bestand in Gesang, Deklamation und der Fest- rede des Lehramtsassessors Dr. Kadel, der sich über Zukunftsfragen Mitteleuro- pas in nationaler, politischer, militärischer und wirtschaftlicher Beziehung verbreitete.
Auch in diesem Jahre erfreute uns wieder Herr Dr. J. v. Derschau aus Auer- bach mit drei herrlichen Lichtbildervorträgen und zwar über Albrecht Dürer und Mathias Grünewald, deren kernhaft deutsches Wesen an ihren Werken feinfühlig erklärt wurde.
Den Dank der Anstalt verstärkten noch die teilnehmenden Schüler durch eine freiwillige Spende, die sie dem Redner für sein Rotes Kreuz Auerbach zur Verfü- gung stellten.
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