Jahrgang 
1903
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IIa. 1. Die dichterische Anlage der drei ersten Aventüren des Nibelungenliedes. 2. In wiefern ist Brunhilde im Vergleich mit Kriemhilde eine wesenlose Ge- stalt? 3. Welcher tiefgreifende Unterschied besteht hinsichtlich des Inhaltes zwischen dem ersten und zweiten Teil des Nibelungenliedes?(Klassenaufsatz). 4. Wie äussern sich Freude und Schmerz im Nibelungenlied? 5. Herwig und Ortwein, eine vergleichende Charakteristik. 6. Gudrun, eine Charakteristik (im Anschluss an Deinhardts Aufsatz über den Charakter). 7. Walther und die Frauen, auf Grund der gelesenen Minnelieder(Klassenaufsatz). 8. Mit welchem Rechte nennt Vilmar den armen Heinrich eine im besten Sinne moralische Dichtung? 9. Welche Seelenstimmungen herrschen in Walthers politischen und religiösen Liedern?(Klassenaufsatz).

Ib. 1. Hermann verglichen mit Dorotheas erstem Bräutigam. 2. Nicias und die sicilische Expedition. 3. Warum verdient Kaiser Karl den Beinamender Grosse? 4. Inwiefern bilden Tellheim u. Riccaut einen Gegensatz?(Klassen- aufsatz). 5. Welche Wanderungen macht der Ring Tellheims? 6. Inwiefern bilden die Kreuzzüge eine höchst bedeutsame und tiefwirkende Episode in der Geschichte der Menschheit? 7. Mit welchen Schlägen trifft der rächende Geist Cäsars den Brutus? 8. Die Lebensphilosophie des Horaz. 9. Warum durften die Meister der Laokoongruppe den Laokoon schreien lassen, nicht aber Vergil? (Klassenaufsatz).

Ia. 1. Horaz als Dichter nach den Selbstzeugnissen seiner lyrischen Lieder. 2. Aus welchen Gründen hat Goethe dem ersten Teile seines WerkesDichtung und Wahrbeit das Wort Menanders: ö ³αη ðƷeᷣꝗεi aeνο σασσσοοσ mπαι uera als Motto vorangestellt? 3. GoethesGötz von Berlichingen als poetische Beichte von Selbsterlebnissen des Dichters. 4. Was erfahren wir aus der Exposition zu GoethesEgmont über die Zustände bei den Niederländern?(Klassenaufsatz). 5. Inwiefern ist aus den Annalen des Tazitus nachweisbar, dass die ersten Regierungsjahre des Kaisers Tiberius segensreich genannt werden können? 6. GoethesIphigenie als Verherrlichung der Heimattreue. 7. Die gesell- schaftlichen Zustände Roms im Spiegel Horazischer Satiren. 8. Die Bedeutung des Satzes:Erlaubt ist, was sich ziemt in der sittlichen Entwicklung des Goetheschen Tasso. 9. Welche Verwandtschaft besteht zwischen Goethes Eg- mont und Schillers Don Karlos?(Reifeprüfungsaufsatz).

B. Lehrbücher.

1. Religion. a) katholisch. VIIII: Diözesankatechismus. VIIV: Biblische Ge- schichte von Schuster. III: Liturgik von Kempf. II: Abriss der Kirchengeschichte für Gymnasien von Dreher. I: Lehrbuch der kath. Religion für Gymnasien.

b) evangelisch. VIIII: Gesangbuch für die evang. Kirche des Grossh. Hessen; biblische Geschichte desgl.; der kleine Katechismus von Euler. III: das neue Testa- ment(Deutsch). IIb: die Bibel(Deutsch); Köstlin, Martin Luther, der deutsche Reformator(empfohlen). II aI: Novum testamentum graece; Lehrbuch der Kirchen- geschichte von Lohmann-Netoliczka.