Jahrgang 
1902
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V

satz). 4. Welche Aufgabe hat Gernot im Nibelungenliede? 5. Die Hegelingen und Normannen als die Vertreter des echten und falschen Rittertums im Gudrun- liede. 6. Warum hat Goethe die Persönlichkeit des Richters in das Epos Her- mann und Dorothea eingeführt?(Klassenaufsatz). 7. Rechtfertigt Dorotheens Handeln den Ausspruch Hermanns:Was sie sagt, das ist gut, es ist ver- nünftig? oder: Welche Bedeutung haben die Beiwörter, die der Dichter in Hermann und Dorothea den einzelnen Personen gibt? 8. Mit welchem Rechte kann man behaupten, dass Herodot in der Beratung zwischen Xerxes und seinen Grossen(VII 8 11) und in der Unterredung des Grosskönigs mit Demarat (VII 101 105) die gleichen Gedanken vorbringt? 9. Welchen Zweck hat die Naturschilderung in Walthers Minneliedern?(Klassenaufsatz).

Ib. 1. Warum marschierte Hannibal nach der Schlacht bei Cannä nicht gegen Rom? 2. a) Die Eingangsverse desMessias verglichen mit den Eingangsversen der Ilias. b) Maria und Portia. 3. Wie zeichnet Klopstock das Ideal eines Königs?(Klassenaufsatz). 4. Charakteristik Lenorens(nach Bürgers Ballade). 5. Die Vertreter des Soldatenstandes in LessingsMinna von Barnhelm. (Klassenaufsatz). 6. Ist die Ermordung der Emilia Galotti durch ihren Vater gerechtfertigt? 7. Auf welchen Voraussetzungen beruht der Plan Marinellis und wodurch wird er vereitelt? 8. Aus welchen Gründen erscheint nach Les- sing Philoktet in dem Sophokleischen Drama trotz seiner lauten Klagen nicht verächtlich, sondern in hohem Grade bemitleidenswert?(Klassenaufsatz). 9. Wo- durch gibt sich in ShakespearesJulius Cäsar der römische Aberglaube kund?

Ia. 1. Die Bedeutung des neunten Gesanges in dem Aufbau der Ilias. 2. Welche Lehren enthalten die Erlebnisse und Erfahrungen Jung-Goethes auch für die heutige Jugend? 3. Inwiefern beweist Goethes Götz von Berlichingen, dass die Beschaffenheit der Gerichte und der Heere die genaueste Einsicht in die Beschaffenheit eines Reiches gibt? 4. Mit welchen Mitteln hat Homer für Hektors Tod unsere besondere Anteilnahme erweckt?(Klassenaufsatz). 5. Wo- rauf beruht die Volkstümlichkeit Egmonts? 6. Wie äussert sich die sittliche Macht der Goetheschen Iphigenie? 7. Die Prometheusstimmung in der dichte- rischen Entwicklung Goethes. 8. Vieles Gewaltige lebet, doch nichts ist ge- waltiger als der Mensch(Klassenaufsatz). 9. Ist die Antigone des Sophokles eine Schicksals- oder Charaktertragödie?(Reifeprüfungsaufsatz).

B. Lehrbücher.

1. Religion. a) katholisch. VI-III: Diözesankatechismus. VI= IV: Biblische Ge- schichte von Schuster. III: Liturgik von Kempf. II: Abriss der Kirchengeschichte für Gymnasien von Dreher. I: Lehrbuch der kath. Religion für Gymnasien.

b) evangelisch. VIIII: Gesangbuch für die evang. Kirche des Grossh. Hessen; biblische Geschichte desgl.; der kleine Katechismus von Euler. III: das neue Testa- ment(Deutsch). IIb: die Bibel(Deutsch); Köstlin, Martin Luther der deutsche Reformator(empfohlen). IIaI: Novum testamentum graece; Lehrbuch der Kirchen- geschichte von Lohmann-Netoliczka.