Jahrgang 
1881
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Namen. Geburtsort. Studium, resp. Beruf.

14) Kreyssig, Fritz, Bensheim. Medicin.

15) Mayer, Rudolf. Mainz. 5

16) Michel, Johann, Unterhambach. Theologie.

17) Prey, Ferdinand, Rastatt. Philologie.

18) Rippert, Heinrich, Zwingenberg. Theologie.

19) Scholl, Hans, Essenheim. Philologie.

20) Storch, Ludwig, Schönberg. Theologie.

21) Usinger, Georg, Reinheim.

b) am 23. März 1881. 1) Schmill, Nicolaus, Bensheim. Medicin.

Ergänzungsprüfung im Hebräischen.

2) Bayer, Georg, Westhofen. Theologie. 3) Storck, Ludwig, Schönberg.

IWV. Chronik der Anstalt.

Das Schuljahr begann am 12. October 1880, nachdem am 8. und 9. die Anmeldungen der neu eintretenden Schüler entgegengenommen worden waren und am 11. die Prüfung derselben stattgefunden hatte.

Durch Allerhöchstes Decret vom 17. August 1880 wurde der provisorische Lehrer Dr. Waldemar Mohr mit der Wirkung vom 1. October zum definitiven Lehrer der An- stalt ernannt.

Durch hohe Verfügung Grossherzoglichen Ministeriums des Innern und der Justiz Abtheilung für Schulangelegenheiten vom 10. August wurde dem Gymnasial- und Realschul- Lehramtsaccessisten Bernhard Biel zu Giessen die provisorische Verwaltung einer Lehrer- stelle mit der Wirkung vom 11. October übertragen.

Am 6. Juli 1881 schied Jacob Carl Dommerque durch den Tod aus der Reihe der Lehrer der Anstalt. Derselbe erhielt seine erste provisorische Verwendung als Beneficiat am 1. October 1853, seine definitive Anstellung am 7. Februar 1861, seine Ernennung zum definitiven Gymnasiallehrer durch Allerhöchstes Decret vom 28. October 1874. Bereits seit dem Beginne des laufenden Kalenderjahres zeigte sich eine rasche Abnahme seiner Kraft, wesshalb ihm von der Direction nach dem Beginn des Sommersemesters wiederholt der Rath ertheilt wurde, zum Zwecke der Wiederherstellung seiner Gesundheit um einen längeren Urlaub nachzusuchen. Diesen Rath befolgte er erst, nachdem er sich völlig ausser Stand befand, seinen Unterricht weiter zu ertheilen. Er starb am 6. Juli Nachmittags zwischen 4 und 5 Uhr.

Die in unserem vorjährigen Programm ausgesprochene Hoffnung, dass es möglich sein werde, nach Jahresfrist Schlussfeierlichkeiten und andere Schulfeste in den Räumen des neuen Schulgebäudes abzuhalten, ist zwar nicht in Erfüllung gegangen. Allein es darf