Jahrgang 
1929
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3. a) In der Badeanſtalt(ſommerliche Skizze). b) Warum mußte Friedrich Mergel ein ſo trauriges Ende nehmen?(Nach Droſte⸗Hülshoff,Judenbuche.)

4. a) Bilder aus dem Verkehrsleben unſeres Badeortes. b) Notlandung eines Verkehrsflugzeuges bei Alt⸗Wildungen. c) Bei den Segelfliegern auf der Waſſerkuppe. d) Am Schwarzen Moor in der hohen Rhöon.

5. a) Goethe und ſeine Vaterſtadt(nachDichtung und Wahrheit). b) Hermanns Heimat(nachHermann und Dorothea¹). c) Altertümliches aus unſerem Heim.

6. Beweis und Sinn derVornehmheit nach der NovelleVor⸗ nehme Menſchen von Heiberg.

7. Der Inhalt des 3. Aufzuges von Hebbel'sAgnes Bernauer.

8. a) Neuzeitliche Mußeſtunde, nach einer Zeichnung von Willi⸗ bald Krain. b) Winternot 1920. c) Welche Widerſtände hatte Hauke Heien in ſeinem Amte als Deichgraf zu üͤberwinden?(Nach Storms NovelleDer Schimmelreiter.)

e) Aufgaben bei den Schlußprüfungen.

Da nach dem Erlaſſe des Herrn Miniſters vom 30. April 1928 UII 600, 1(vgl. unter Nr. 8) die Schlußprüfungen an den höheren Nichtvollanſtalten fortan den ſchlichteren Charakter einfacher Verſetzungsprüfungen tragen, und in beſonderem die ſchriftlichen Prüfungsarbeiten in Bezug auf Anſprüche, Umfang und ZJeitdauer ſich in keiner Weiſe von den in der UII üblichen Klaſſenarbeiten unterſcheiden ſollen, wird von einer Mitteilung der geſtellten Aufgaben an dieſer Stelle künftig abgeſehen.

f) Einrichtung des künſtleriſchen und techniſchen Unterrichts.

An der erſten Einführung in die Kunſtanſchauung, beſonders durch Biloͤbetrachtung, arbeiteten die kulturkundlichen Fächer zuſammen; auch die deutſchen Aufſätze wurden in den Dienſt dieſer Aufgabe ge⸗ ſtellt(vergl. oben 2 d). Die volle Ausnutzung der vorhandenen Oichtbildapparate wurde leider durch den Mangel an dazu geeigneten Räumen weiterhin ſehr erſchwert.

Die für den Muſikunterricht zur Verfügung ſtehenden 4 Wochenſtunden wurden wiederum ſo ver⸗ teilt, daß die Klaſſen IV, U III+ O III, U II je 1 Unterrichtsſtunde für ſich allein erhielten und die vierte Stunde dem gemeinſamen Chorgeſang vorbehalten blieb.

Auch die Aufteilung der 16 Turn⸗ und Spielſtunden war dieſelbe wie im Vorjahre(vgl. 2 b); über den Spiel⸗ und Sportbetrieb, ſowie die Beteiligung an Wettkämpfen vergleiche 4 h!

Einen freiwilligen Oehrgang in Werkarbeit hielt Oberſchullehrer Hoefer im Winterhalbjahr ab. Es beteiligten ſich aus Kl. VI 7, V 3, IV 5, U III 3 und O III 1 Schüler. Geübt wurden leichtere Papp⸗ arbeiten und Holzarbeiten, ſoweit ſolche ohne beſondere Werkzeuge innerhalb eines Klaſſenraumes ange⸗ fertigt werden können.

3. Bericht über die Oehrer.

a) Aus dem Oehrerkollegium ſchied zu Oſtern 1928 Studienaſſeſſor Dr. Meyer⸗Barkhauſen aus, um eine Vertretung am Realgymnaſium II in Kaſſel zu übernehmen. An ſeine Stelle überwies das Provinzialſchulkollegium zunächſt den Studienaſſeſſor Roeſer von der Oberrealſchule in Fulda, nach

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