Jahrgang 
1912
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Für die Realschule wurden 17 Bilder beschafft, meist Künstler-Steinzeichnungen, gerahmt und gefirnisst, z. T. auch unter Glas, nämlich:

Volkmann, Die Sonn' erwacht Schacht, Einsame Weide Thoma, Die sieben Schwaben Süss, Der Geissbub Eichrodt, Droben stehet die Kapelle Bauer, Luther Conz, Schwarzwaldtanne Georgi, Postkutsche Kallmorgen, Südamerikanischer Dam- pfer im Hamburger Hafen Cornelius, Die Nibelungen Bauer, Schiller Bauer, Goethe Wieland, Letztes Leuchten Skarbina, Das Schloss zu Berlin Thoma, Taunusland- schaft Thoma, Monte Baldo Biese, Stahlwerk bei Krupp.

Allen Mitarbeitern an dem schönen Werke nochmals herzlichen Dank!

VI. Stiftungen und Unterstützungen von Schülern.

Vermächtnisse sind nicht vorhanden. Vier würdigen Schülern wurde das Schulgeld ganz, vier anderen zur Hälfte erlassen.

VII. Mitteilungen an die Eitern.

Sonnabend, den 30. März, 10 ½ Uhr vormittags, findet in der Aula die gemeinsame

Schlussfeier

statt, zu der die Angehörigen der Schüler hierdurch freundlichst eingeladen werden.

Abmeldungen von Schülern sind, um Weiterungen zu vermeiden, möglichst vor Schluss des Quartals, spätestens aber in der Woche vor Ostern beim Unterzeichneten münd- lich oder schriftlich von den Eltern anzubringen.

Das neue Schuljahr beginnt Montag, den 15. April, früh 8 Uhr mit der Prüfung der angemeldeten Schüler im neuen Schulgebäude. Der Unterricht beginnt in allen Klassen am Dienstag, 16. April, früh 8 Uhr.

Die Ferien im neuen Schuljahre fallen wie folgt: Pfingstferien: Schulschluss 24. Mai, Wiederbeginn des Unterrichts 31. Mai. Sommerferien: Schulschluss 12. Juli, Wiederbeginn des Unterrichts 13. August. Herbstferien: Schulschluss 5. Oktober, Wiederbeginn des Unterrichts 22. Oktober. Weihnachtsferien: Schulschluss 23. Dezember 1912, Wiederbeginn des Unterrichts 7. Jan. 1913. Schluss bes Schuljahres: 15. März 1913.

Die Berechtigungen, die durch den Besuch der Realschule erworben werden, sind im Anhang der Schulordnung enthalten. die jedem Schüler beim Eintritt eingehändigt wird. Die Realschule gewährt ihren Zöglingen eine zweckmässige Vorbildung für fast alle wissen- schaftlichen und praktischen Berufsarten, besonders für die letzten. Ebenso ist sie als Vor- bereitungsanstalt für den Eintritt in ein Schullehrerseminar empfehlenswert. Voraussetzung ist allerdings, dass die Schuùler die Anstalt auch wirklich bis zur Schlussprüfung besuchen, da sie nur in diesem Falle eine abgeschlossene Bildung erlangen. Ein Abbrechen des Besuchs vor Erreichung dieses Zieles ist unter allen Umstdnden zu verwerfen.