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derrevue„Kreuz und Quer“ aufgeführt wurde, fand bei den zahlreich erschienenen Gästen freundlichste Aufnahme. Der Horst zählt 40 Mitglieder, von denen 28 der Ernst⸗Ludwig⸗Schule angehören.—
Die Christliche Pfadfinderschaft, die über ganz Deutschland verbreitet ist, rief schon im Januar 1929 einen Stamm in Bad⸗Nauheim ins Leben. Am Ende des ersten Jahres, das mit der Einweihung eines eigenen Landheims bei Ziegenberg seinen Höhepunkt erreicht hatte, zählte die Gruppe 30 Mitglieder, von denen 14 die Ernst⸗ Ludwig⸗Schule besuchen. Der Stamm nahm an größeren Zusammenkünften im Vogels-⸗ berg und bei Langen teil und veranstaltete kleinere Fahrten in die nähere Umgebung von Bad⸗Nauheim. Nach einem Bericht von Heinrich Rauth IIal.
Uber die Tätigkeit der Schulgruppe des Vereins für das Deutschtum im Xuslande berichtet ihr Leiter, Herr Studienrat Dr. Knieriem: Im abge⸗ laufenen Schuljahr hatte die Schulgruppe 80 Mitglieder, von denen der„Jung Roland“ regelmäßig gelesen wurde. Einen Hõhepunkt der Gruppenarbeit bildete die Werbe⸗ woche im Mai, bei der von den unermüdlichen Sammlern der Schule über RM. 1000 für das Hilfswerk aufgebracht wurden. Den erfolgreichsten Sammlern überreichte der Direktor Erinnerungsblätter des Landesverbandes. Die Pfingstfahrt 1929 führte Herrn Dr. Steiger und Fran Gemahlin mit 12 Teilnehmern zum V. D. A.⸗-Tag nach Kiel.„Die Fahrt als Ganzes brachte eine vielseitige Bereicherung und Erweiterung des Gesichts⸗ kreises aller Teilnehmer und zeigte wieder, wie sehr die Jugend mit ganzer Seele bei der Sache ist, wenn es gilt, im Tatendrang sich die Kenntnisse und das Wissen um die Welt ringsrum zu erobern“. Die seit vorigem Jahr alle 14 Tage statttfindenden V. D. A.=Nachmittage wurden auch im Berichtsjahr von Herrn Dr. Steiger und Frau in dan-⸗ kenswerter Weise fortgesetzt; seit Oktober 1929 wurden die Nachmittage von dem Leiter der Gruppe mit Unterstützung von W. Staab IIax weitergeführt.
Schulfeiern, Kunstpflege, Vorträge, Theater, Film.
Der Jugendfeiertag wurde am 25. Juni gemeinsam mit der Stadtschule am Waldhaus festlich begangen. UIm das Gelingen des Festes, das nach vierjähriger Pause wieder am Waldhaus abgehalten wurde, haben sich besonders die Herren Professor Unverzagt(Schülerkapelle), Dr. Steiger(Volkstänze) und Studienrat Bertram (Bühne) verdient gemacht; ihrer mühevollen Vorarbeit ist es zu danken, daß das Fest in dem großen Rahmen gefeiert werden konnte. Der Unterzeichnete wies in der Fest⸗ rede auf Zweck und Ziel des Jugendtags hin und empfahl die Pflege verschiedener Sportarten, besonders solcher, die Geist und Gemüt bereichern. Aus dem vielseitigen Unterhaltungsteil, den wir in Verbindung mit der Volksschule zusammengestellt hatten. seien noch die selbständig durchgeführten humoristischen Darbietungen der Pfad⸗ findergruppe lobend hervorgehoben. Die Bad⸗Nauheimer Zeitung vom 26. Juni berich- tete ausführlich über den wohlgelungenen Verlauf der Veranstaltung.
Vor Abschluß des letzten Schultages vor den Sommerferien, am 12. Juli, führten Schüler der Oberklassen in der 5. und 6. Stunde das Fastnachtsspiel„Der Roßdieb von Fünsing“ und das Volksstiick„Die Zaubergeige“ in der Turnhalle auf.
Der 10. Geburtstag der deutschen Republik wurde am 20. August, vormittags 9 ½ Uhr in der neueingerichteten Turnhalle gefeiert. Das festliche Gepräge des Saales wurde erhöht durch Eichenlaub und Blumen, mit denen die Mädchen der Oberklassen Wände und Galerie geschmiickt hatten. Herr Studienrat Jung hob in seiner Ansprache die hohe geschichtliche Bedeutung des Verfassungswerks hervor, ge⸗ dachte der nationalen Verdienste der Männer, die Deutschland aus dem Chaos errettet und zur Ruhe und Ordnung zurückgeführt haben, und würdigte die Errungenschaften und Fortschritte, die wir seit dem Kriegsende auf vielen Gebieten des staatlichen Lebens gemacht haben. Lichtbilder im Anschluß an das in den Vortrag eingefügte Gedicht von E. M. Arndt„Des Deutschen Vaterland“ brachten der Jugend die Schön⸗ heiten der deutschen Heimat zum Bewußtsein, aus dem alle freudig in das Hoch auf unser deutsches Vaterland einstimmten. Die Feier war umrahmt von Chorgesängen und Gedichtvorträgen. Nach dem Deutschlandlied überreichte der Direktor dem Ober⸗


