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Rhombus?— 3. In einer geraden zehnseitigen Pyramide mit dem Volumen V sind die Seitenflächen unter dem Winkel gegen die Grundfläche Feneiet Wie lang ist die Grundkante und die Höhe der Pyramide? V= 6411,8 ccm,= 580 32,2'.— 4. X— X2y— Xxy2+ vy= 243, X+ y= 27.
Physik(2 St.). Wie in OIM.
Ober-Prima M.
Ordinarius: S.: Behrendt.(Magnus). W.: Wallies.
Evangelische Religionslehre(2 St.). W.: Kirchengeschichte mit besonderem Eingehen auf die ersten Jahrhunderte und die Reformationszeit. S.: Glaubens- und Sittenlehre in Form einer Erklärung von Conf. Aug. 1— 16, 18, 20. Okumenische und lutherische Symbole.
Deutsch(3 St.). S.: Tasso. Prinz von Homburg. Schillers Gedankenlyrik.— Literatur- geschichte: Goethe und Schiller seit 1794. Die Romantiker. W.: Goethes und Schillers Gedankenlyrik. Dichtung und Wahrheit. Goethe und Schiller bis 1794. Hauptpunkte der Logik.
Freigesprochene Berichte der Schüler im Anschluß an die Klassen- und Privatlektüre. 8 Aufsätze, darunter 2 Klassenaufsätze.
Themata der deutschen Aufsätze:
S.: 1. Wie bestätigen sich in Schillers Wallenstein die Worte aus dem Prolog: Die Kunst sieht die Helden in des Lebens Drang und wälzt die größre Hälfte seiner Schuld den unglückseligen Gestirnen zu? 2. Wie kommt es zum Streite zwischen Tasso und Antonio? 3. Wem Gott will rechte Gunst erweisen, den schickt er in die weite Welt(Klassenaufsatz).
W.: 1. Wie lassen sich die Personen in Lessings Nathan gruppieren? 2. a) Freigewähltes Thema. b) Arbeit schändet nicht. 3. Mit welchem Recht findet das Wort α ᷣἀεiς ννιμ ο αάνεræQ auf Goethes Jugend Anwendung?(Klassenaufsatz). 4. Wie verhalten sich als Väter ihren Söhnen gegenüber Friedrich Wilhelm I, J. C. Goethe, J. C. Schiller, der alte Moor, der Präsident, Philipp II und der Löwenwirt?
Thema bei der Reifeprüfung Michaelis 1905:
p Vi gestaltet sich das Verhältnis zwischen Wallenstein und Max Piccolomini im Verlaufe von Schillers rama
Latein(7 St.). Lektüre(5 St.). S.: Cic. Phil. I. Briefe in Auswahl. Horat. Carm. IV.
W.: Cic. philos. Schriften in Auswahl und Phil. I.— Hor. Carm. I.
Ausgewählte Episteln und Satiren.
Grammatik(2 St.). Grammatische Wiederholungen unter eingehender Berücksichtigung der wichtigeren und schwierigeren Syntaxregeln. Ausführliche Belehrungen über besonders hervortretende stilistische Eigentümlichkeiten. Zusammenfassung und Ergänzung früher gelernter Phrasen und synonymischer Unterscheidungen.
Mündliche UÜbersetzungen ins Lateinische. Schriftliche UÜbersetzungen ins Lateinische alle 14 Dage abwechselnd als Klassenarbeit und als häusliche Arbeit. Daneben in jedem Vierteljahr eine Übersetzung in das Deutsche als Klassenarbeit.
Griechisch(6 St.). S.: Thuk. I und II in Auswahl. Iliad. XIX— XXII in Auswahl.
W.: Demosth., Olynth. und Philipp. Reden in Auswahl. Sophokles, Antigone. IIliad. XIII— XVIII in Auswahl.
Grammatische Wiederholungen mit schriftlichen Ubungen. Schriftliche UÜbersetzungen aus dem Griechischen vierwöchentlich.
Französisch(2 St.). S.: Augier et Sandeau, Le Gendre de M. Poirier. W.: Taine, Qrigines de la France contemporaine. Schriftliche Ubungen drei- bis vierwöchentlich.
Hebräisch(2 St.). Ausgewählte Kapitel aus den historischen, poetischen und prophe- tischen Büchern, zum Teil ex tempgre übersetzt.— Abschnitte aus der Syntax. Repetition der früheren Pensa. Schriftliche Ubersetzungen und Analysen dreiwöchentlich.
Sophien-Gymnasium. 1906. 2


