Jahrgang 
1927
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b. Lesestoff.

(Bisher war Französisch die erste Fremdsprache, Lateinisch die zweite. Mit Beginn des Schuljahres 1926 wurde ver-

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suchsweise Latein 1. und Französisch 2. Fremdsprache.)

1. Deutsch.

Goethe u. Schiller, Gedichte, besonders philosophischen Inhalts, Schiller, Die Räuber; Braut von Messina; Wallenstein. Kleist, Michael Kohlhaas; Der zer- brochene Krug, Goethe, Faust I. Teil; II. Teil im Auszug. Grillparzer, Medea. Droste-Hülshoff, Die Judenbuche. Hebbel, Maria Magdalena. Goethe, Gedichte; Werthers Leiden; Clavigo; Egmont; Hermann und Dorothea; Iphigenie auf Tauris; Torquato Tasso; Faust I. Teil Storm, Der Schimmelreiter; Immensee. Schiller, Die Braut von Messina.

Goethe, Götz von Berlichingen. Shakespeare; Julius Cäsar. Homer, Odyssee. Lessing, Minna von Barnhelm; Emilia Galotti; Nathan der Weise. Storm, Immensee Raabe, Die schwarze Galeere.

Schiller, Wilhelm Tell. Shakespeare, Coriolanus. Mittelhochdeutsche

Texte nach demLesebuch zur Einführung in die ältere deutsche Dichtung von Schönfelder-Kniebe-Müller. es er

2. Französisch.

Taine, Les Origines de la France contemporaine.e Voltaire, Diderot, Rousseau, Morceaux choisis.: Corneille, Le Cid, Horace. Herrig-Pariselle, La France litteraire,

Daudet, Lettres de mon moulin. Moli&re, Bourgeois gentilhomme. Voltaire,

Le Siöcle de Louis XIV.

LIle de Corail. Choix de Nouvelles modernes, T. II. Daudet, Lettres de mon moulin.

3. Lateinisch.

Auswahl aus Caesar, Bellum gallicum, I, IV, VI(in Wiederholung). Livius, Ab urbe condita, Auswahl aus Buch 2 und 21. Catull, carmina 51, 2, 3, 5, 7, 8, 107. 109, 70, 85, 72, 87, 75, 76, 46, 101, 65. Horaz, Oden L 1; 9, 11; II, 3; III, 3, 30. Tacitus, Germania Kap. 127.

Caesar, Bellum gallicum I, 1, 3054; IV, 1-19, VI, 10-28; IV, 20-38.

Auswahl aus Roma Aeterna(Diesterweg), Ausg. B.

c. Deutsche Aufsätze.

1. Der tragische Gehalt von SchillersRäubern. 2. Begeisterung ist eine Quelle grosser Taten. 3. Aufgabe und Stellung des Chores in derBraut von Messina. 4. Aufbau und Bedeutung der Questenbergszene. 5. Allerlei Sitten und Bräuche aus meiner Heimat. 6. Warum bedurfte Kleist der Zweistaatlichkeit in seiner Novelle Michael Kohlhaas, und wie ist die Verschiedenheit der beiden Kurfürsten zu beur- teilen? 7. Bismarck und die schleswig-holsteinische Frage. 8.(Als Prüfungsaufsatz 4 Aufgaben zur Wahl) a) Das Wesen der deutschen Romantik und ihre Stellung in der Entwicklung der Literatur. b) Fausts Erziehung zum tätigen Leben. c) Wie unter- scheiden sich Natur- und Geisteswissenschaften in Forschungsweg und Endziel des wissenschaftlichen Verfahrens? d)Was glänzt, ist für den Augenblick geboren; das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.

1. Goethes Naturgefühl(nachgewiesen anWerthers Leiden). 2. Lust und Liebe sind die Fittiche zu grossen Taten. 3. Die Bedeutung der Flüsse für die menschliche Kulturentwicklung. 4. Inwiefern bildet der 3. Auftritt des 1. Aufzugs von Goethes