Jahrgang 
1902
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3. Deutsche Sprache. a. Lesen und Litteratur. Gelesen wurden ausge- wählte Stücke aus dem Lesebuch von Kehr und Kriebitzsch, Band II, ferner Homers ias undOdyssee*(Schulausgabe) und SchillersWilhelm Tell®. Das Wichtigste über Versmass und Reim an der Hand gelesener oder auswendig gelernter Proben. Vor- tragsübungen.

b. Stil: Erzählungen und Beschreibungen 0 vorheriger Besprechung und An- Ba des Stofts. U ebungen im Disponieren und in der Orthogr aphie.

Gr ammat ik: Die Wort- und Lautjehre im Kschldan® an die Schulgrammatik von Ener n, III. Teil. Anwendung an Lesestücken.

4. Arithmetik und Algebra. Rechnen mit gemeinen und Dezimalbrüchen; die Pro- portionen: Lösung einfacher und zusammeı gesetzte y Regeldetri-Aufgaben."Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division ein- und mehrgliedriger ganzer und gebrochener Buchstabengrössen; Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten; Wtechnen mit Potenz- und W urzelgrössen: Ausziehen der Quadrat- und Kubikwurzel aus bestimmten Zahlen.

5. Geometrie. Wiederholung der geometrischen Anschauungslehre. Von den Li- nien und Winkeln; von den Parallelen; Dreieck, Viereck und Polygon; Teilung, Ver- wandlung und Berechnung der Fi irren: der Kreis. Konstruktionsautgaben.

6. Geschichte. Die alten Kulturvölker, besonders die Griechen und Römer.

7. Geographie. Australien, Amerika, Afrika und Asien.

8. Naturgeschichte. Aeusserer Bau der Pflanzen. Die wichtigsten Pllanzenfamilien aus dem Gebiete der Dikotyledonen und eine Familie aus dem Gebiete der Monokotyle- ddonen. Ban, Funktionen und Pflege des menschlichen Körpers.

9. Naturlehre. Physik: Einleitung und Vorbegritte; Wärmelehre; Meteorologie, eintache Maschinen, soweit sie zum Vers ändnis der Dampfmaschine nötig; sind.

10. Französisch. Schulgrammatik von Plötz, Lekt. 1--28. Gelesen wurden einige Lesessücke in der Chrestomathie von Plötz. Begonnen: Histoire dun consrit de 1813.

Schönschreiben. Deutsche und lateinische Kurrentsehrift; deutsche und- mische Ziffern.

12. Zeichnen. Zeichnen gerad- und krummliniger Figuren. Anleitung zum per- spektivischen Zeichnen, die Anfänge des Schattierens. Anleitung zum Zeichnen nach der Natur an Flächenforme N. DVebungen nach der Natur an der Wanidtatel.

13. Turnen. Ordnungs-, Frei- und Gerätübungen, Turnspiele.

14. Musik. a. Musiktheorie: Allgemeine Musiklehre, Intervallenlehre, die Dreiklänge der Dur- und Molltonarten, die Umkehrungen des Dreiklangs, Ausarbeitung von bezifferten Bässen und Chorälen.

b. Gesang: Uebungen zum Zwecke der Tonbildung und guter Aussprache, Treffübungen und Lieder.

Klavierspiel: Technische Uebungen mit Rücksicht anf guten Anschlag TOR lelterr Stücke aus Köhlers praktischem Lehrgang, vierhändige klassische Stücke.

d. Violinspiel: Uebungen und Tonleitern nach der Violinschule von Tinnarz;

Lieder, Choräle und Duette. Auswendigspielen von Volksliedern.

II. Wittel-Klasse.

I. Pädagogik. Psychologie und Logik in elementarer Form. Allgemeine Erzie- hungs- und Unterrichtslehre. Lektüre:Tienhard und Gertrud* undWie Gertrud ihre Kinder lehrt. Spezielle Methodik des naturgeschichtlichen und geschichtlichen Unter- richts im Anschlnss an die Unterrichtsübungen bei. den Fachlehrern.

2. Evangelische Religion. a. Religionslehre: Einleitung in«die Glaubens