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ne Deutsche Sprache. a. Lesen und Litteratur: Lesen und Erklären klassischer Musterstücke in Prosa und Poesie aus dem Lesebuch von Kehr und Kriebitzsch, Band II; ferner wurden Schillers„Wilhelm Tell“ und Lessings„Minna von Barnhelm* gelesen. Das Wichtigste über Versmass und Reim an der Hand gelesener oder auswendig gelernter Proben. Deklamationsübungen.
b. Stil: Erzählungen und Beschreibungen nach vorheriger Besprechung und Anordnung des Stoffs. ‚Uebungen im Disponieren und in der Orthographie.
ec. Grammatik: Die Wort- und Lautlehre im Anschluss an die Schulgram- matik von Engelien, III. Teil.
4. Arithmetik und Algebra. Rechnen mit gemeinen und Dezimalbrüchen; die Proportionen; Lösung einfacher und zusammengesetzter Regeldetri-Aufgaben nach dem Einheits- und Mehrheitsschluss und mit Proportionen.— Addition, Subtraktion, Multipli- kation und Division ein- und mehrgliedriger ganzer und gebrochener Buchstabengrössen; Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten; Rechnen mit Potenz- und Wurzel- grössen; Ausziehen der Quadrat- und Kubikwurzel aus bestimmten Zahlen.
‚5. Geometrie. Wiederholung der geometrischen Anschauungslehre. Von den Linien und Winkeln; von den Parallelen; Dreieck, Viereck und Polygon. Teilung, Verwandlung und Berechnung der Figuren; der Kreis. Konstruktionsaufgaben. 2
6. Geschichte. Die alten Kulturvölker, besonders die Griechen und Römer.
7. Geographie. Amerika, Asien, Afrika und Australien.
8. Naturgeschichte. Aeusserer Bau der Pflanzen. 29 Pflanzenfamilien aus dem Gebiete der Dikotyledonen und 1 Familie aus dem Gebiete der Monokotyledonen.— Bau, Funktionen und Pflege des menschlichen Körpers.
9. Naturlehre. a. Physik: Einleitung und Vorbegriffe, Wärmelehre; einfache Maschinen, soweit sie zum Verständnis der Dampfmaschine nötig sind.
b. Chemie: Die wichtigsten Elemente bis zu den Leichtmetallen und ihren Verbindungen mit Rücksicht auf die hierher gehörigen Minerale.
10. Französisch. Schulgrammatik von Plötz, Lekt. 1—830. Gelesen wurde eine Anzahl Lesestücke in der Chrestomathie von Plötz(Section I—IV).
Il. Schönschreiben. Deutsche und lateinische Kurrentschrift;-deutsche und römische Ziffern.
12. Zeichnen. Zeichnen grad- und krummliniger Figuren. Anleitung zum per- spektivischen Zeichnen; die Anfänge des Schattierens.:
13. Turnen. Die Ordnungs-, Frei- und Gerätübungen nach Marx: Leitfaden tür den Turnunterricht. Turnspiele.
14. Musik. a. Musiktheorie: Allgemeine Musiklehre, Intervallenlehre, die Dreiklänge der Dur- und Molltonarten, die Umkehrungen des Dreiklangs, Ausarbeitung von bezifferten Bässen und Chorälen.
b. Gesang: Tonansatzübungen, Vokalisieren, Uebungen zum Zwecke guter Aus- sprache. Treffübungen, Lieder.
c. Klavierspiel: Technische Uebungen mit Rücksicht auf Auer Anschlag, Tonleitern, Stücke aus Köhlers praktischem Lehrgang. Vierhändige Stücke von Diabellı.
d. Violinspiel: Uebungen und Tonleitern nach der Violinschule von Linnarz; Lieder, Choräle und Duette. Auswendigspielen von Volksliedern.
ıE. Mittel-Kias'se.
1. Pädagogik. Psychologie und Logik in elementarer Form. Allgemeine Erzieh- ungs- und Unterrichtslehre. Spezielle Methodik der Lehrfächer des ersten Schuljahres ee an die Unterrichtsübungen in der Elementarklasse. Lektüre: Lienhard und Gertrud.*


