Jahrgang 
1893
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b. Stil. Erzählungen und Beschreibungen nach vorheriger Besprechung und "Anordnung des Stoffs. Übungen im Disponieren und in der Orthographie.

c. Grammatik. Die Wortlehre im Anschluss an die Schulgrammatik von Fngelien III. Teil.

4. Arithmetik und Algebra. Rechnen mit gemeinen und Dezimalbrüchen; die Pro- ortionen; Lösung einfacher und zusammengesetzter Regeldetri-Aufgaben nach dem Ein- eits- und Mehrheitsschluss nnd mit Proportionen. Addition, Subtraktion, Multiplikation

und Division ein- und mehrgliedriger ganzer und gebrochener Buchstabengrössen; Glei- chungen des ersten Grades mit einer Unbekannten; Rechnen mit Potenz- und Wurzelgrössen; Ausziehen der Quadrat- und Kubikwurzel aus bestimmten Zahlen.

5. Gecmetrie.. Wiederholung der geometrischen Anschauungslehre. Von den Linien und Winkeln; von den Parallelen; Dreieck, Viereck und Polygon. Teilung, Ver- wandlung und Berechnung der Figuren; der Kreis. Konstruktionsaufgaben.

6. Geschichte. Die alten Kulturvölker, besonders die Griechen und Römer.

7. Geographie. Amerika, Asien, Afrika und Australien.

8. Naturgeschichte. Ausserer Bau der Pflanzen. 29 Pflanzenfamilien aus dem 4ebiete der Dikotyledonen und 1 Familie aus dem Gebiet der Monokotyledonen. Bau, Funktionen und Pflege des menschlichen Körpers.

9. Naturlehre. a. Physik: Einiges aus der Mechanik; Wärmelehre.

b. Chemie: Die wichtigsten Elemente bis zu den Leichtmetallen und ihren Verbindungen mit Rücksicht auf die hierher gehörigen Minerale.

10. Französisch. Schulgrammatik von Plötz, Lekt. 1-35. Gelesen wurde eine Anzahl Lesestücke in der Chrestomathie von Plötz.

ll. Schönschreiben. Deutsche und lateinische Kurrentschrift.

12. Zeichnen. Zeichnen grad- und krummliniger Figuren. 2., 3. und 4. Abteilung ‚aus Kumpas Zeichenschule; Anleitung zum perspektivischen Zeichnen; die Anfänge des Schattierens.

13. Turnen. Die Ordnungs-, Frei- und Gerätübungen nach Marx: Leitfaden für ‚den Turnunterricht. Turnspiele.

14. Musik. a. Musiktheorie: Allgemeine Musiklehre, Intervallenlehre, die ‚Dreiklänge der Dur- und Molltonarten, die Umkehrungen des Dreiklangs, Ausarbeitung von bezifferten Bässen und Chorälen.;

b. Gesang: Tonansatzübungen,Vokalisieren, Treffübungen, Lieder.

ec. Klavierspiel: Technische Übungen mit Rücksicht auf guten Anschlag, Tonleitern, Stücke aus Köhlers praktischem Lehrgang.

d. Violinspiel: Übungen und Tunleitern nach der Violinschule von Linnarz; Lieder, Choräle und Duette.

u. Mittel-Klasse

I. Pädagogik. ALLE aaEzT Erziehuugs- und Unterrichtslehre. Das Wichtigste aus Psychologie und Logik in elementarer Form. Auswahl und Anord- nung des Unterrichtästoffes; Unterrichtstormen und Unterrichtsthätigkeiten. Spezielle Methodik der Lehrfächer des ersten Schuljahres im Anschluss an die Unterrichtsübungen in der Elementarklasse.

2. Evangelische Religion. a. Religionslehre: Einleitung in die Glau- 'benslehre. Die Hehre von(ott, von der Schöpfung, von der Sünde und von der Erlösung. Kurze Wiederholung der Sittenlehre.

b. Bibelkunde: Kurze Einleitung in die Evangelien. Das Leben Jesu auf -Grund der Lektüre ausgewählter Stücke aus den vier Evangelien mit besonderer Berück- sichtigung der in der bibl. Geschichte für das Grossherzogtum Hessen aufgenommenen Abschnitte. Wiederholung des vorjährigen Pensums.