Jahrgang 
1887
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3. Deutsche Sprache. a. Grammatik. Die Wortarten, Wortbiegung und Wortbildung im Anschluss an die Schulgrammatik von Engelien, Teil 11.

b. Lesen und Litteratur. Lesen und Erklären klassischer Musterstücke in Prosa und Poesie aus dem Lesebuch von Kehr& Kriebitzsch, Band ll. Das Wichtigste -über Versmass und Reim an der Hand gelesener oder auswendiggelernter Proben."De- klamationsübungen.

c. Stil. Erzählungen, Beschreibungen, Schilderungen und leichte Abhandlungen nach vorheriger Besprechung und Anordnung des Stoffs. Briefe und Berichte. Übungen im Disponieren und in der Orthographie.

4. Arithmetik und Algebra. Wechnen mit gemeinen und Dezimalbrüchen; die Pro- en Lösung einfacher und zusammengesetzter Regeldetri-Aufgaben nach dem Ein- reits- und Mehrheitsschluss und mit Proportionen. Addition, Subtraktion, Multiplikation und Division ein- und mehrgliedriger ganzer und gebrochener Buchstabengrössen: Gleich- ungen des ersten Grades mit einer Unbekannten; Rechnen mit Potenz- und Wurzelgrössen; Ausziehen der Quadrat- und Kubikwurzel aus bestimmten Zahlen.

5, Geometrie. Wiederholung der geometrischen Anschauungslehre. Von den Linien und Winkeln; von den Parallelen; Dreieck, Viereck und Polygon. Teilung, Ver- wandlung und Berechnung der Figuren; der Kreis. Konstruktionsaufgaben.

6. Geschichte. Die alten Kulturvölker, besonders die Griechen und Römer.

7. Geographie. Amerika, Asien, Afrika und Australien. Ubung im Entwerfen von Skizzen und Gedächtniskarten.

8. Naturgeschichte. Ausserer Bau der Pflanzen. Einige Pflanzenfamilien aus dem Gebiete der Dikotyledonen. Bau, Funktionen und Pflege des menschlichen Körpers.

9. Naturlehnre. Magnetismus, Elektrieität, Schall, Wärme und Licht.

10. Französisch. Plötz Elementarbuch Lekt. 6091. Plötz Schulgrammatik L. 1-24. Gelesen wurden die Lesestücke in dem Elementarbuch und eine Anzahl in der

-Chrestomathie von Plötz. Il. Schönschreiben. Die deutsche und lateinische Kurrentschrift.

12. Zeichnen. Zeichnen grad- und krummliniger Figuren. 2., 3. und 4. Abteilung aus Kumpas Zeichenschule; Anleitung zum pers ektivischen Zeichnen.

13. Turnen. Die Ordnungs-, Frei- und Gerätübungen nach Marx Leitfaden für

.den Turnunterricht. Turnspiele.

14. Musik. a. Musiktheorie: Allgemeine Musiklehre, Intervallenlehre; der Dreiklang und seine Umkehrungen; Ausarbeitung von bezifferten Bässen; Kadenzen schrift- lich und am Klavier... R Se;

b. Gesang: Übungen zur Stimmbildung; Vokalisieren; Treffübungen; ein- und mehrstimmige Lieder.

c. Kl avierspiel: Technische Übungen mit Rücksicht auf guten Anschlag, "Tonleitern; Stücke aus Köhlers praktischem Lehrgang. Sonaten von Mozart.

d. Violinspiel: Übungen und Tonleitern in den 2 ersten Lagen, Lieder,

-Choräle, leichte Stücke für Violine und Klavier.

II. Mittel-Klasse.

I. Pädagogik. Allgemeine Erziehungs- und Unterrichtslehre.(Das Wichtigste aus ogie und Logik in elementarer Form.) Auswahl und Anordnung des Unterrichts- Unterrichtsformen und Unterrichtsthätigkeiten.;

2. Evangelische Religion. a. Religionslehre: Einleitung in die Glau- benslehre. Die Lehre von Gott, von der Schöpfung und von der Sünde. Kurze Wieder- holung der Sittenlehre.

Psychol stoffes;