Jahrgang 
1885
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b. Lesen und Litteratur. Lesen und Erklären klassischer Musterstüc\e. ‚Das Wichtigste über Metrik und Reim. Bilder aus der Litteraturgeschichte. Gelesen wurde Schillers Tell.

ec. Stil. Erzählungen, Beschreibungen, Schilderungen und leichte Abhandlungen nach vorheriger Besprechung uud Anordnung des Stoffes.

4. Arithmaiik und Aıgesra. Rechnen mit gemeinen und Dezimalbrüchen; die Proportionen; Lösung einfacher und zusammengesetzter Regeldetri-Aufgaben nach dam ‚Einheits- und Mehrheitsschluss und mit Proportionen. Addition, Subtraktion, Multipli- kation und Division ein- und mehrgliederiger ganzer und gebrochener Buchstabengrössen; Gleichungen des ersten Grades mit einer Unbekannten; Rechnen mit Potenz- und Wurzel- grössen; Ausziehen der Quadrat- und Kubikwurzel aus bestimmten Zahlen.

5. Geometrie. Wiederholung der geometrischen Anschauungslehre. Von den Linien und Winkeln; von den Parallelen; Dreieck, Viereck und Polygon. Teilung, Ver- wandlung und Berechnung der Figuren; der Kreis. Konstruktionsaufgaben.

6. Geschichte. Die alten Kulturvölker, besonders die Griechen und Römer.

7. Geographie. Amerika, Asien, Afrika und Australien. Übung im Entwerfen von Skizzen und Gedächtniskarten.

8. Naturgeschichie. Äusserer Bau der Pflanzen. Einige Pflanzenfamilien aus dem Gebiete der Dikotyledonen. Bau, Funktionen und Pflege des menschlichen Körpers.

A 9. Naturlehre. Gleichgewicht und Bewegung der festen, tropfbarflüssigen und ‚elastisch-flüssigen Körper. Chemie der wichtigeren Metalloide und einiger Leichtmetalle.

10. Französische Sprache. Untere Abteilung. In der Schulgrammatik von Plötz

wurden die Lektionen 185 durchgenommen und in der Chrestomathie Sect. 11 7 und 8 elesen. = Il. Schönschreiben. Die deutsche und lateinische Kurrentschrift.

12. Zeichnen. Zeichnen grad- und krummliniger Figuren. 2. 8. und 4. Abteilung aus Kumpas Zeichenschule; Anleitung zum BeLDe an nngten Zeichnen.

13. Turnen. Die Ordnungs-, Frei- und Gerätübungen nach Marx Leitfaden für den Turnunterricht. Turnfahrten und Turnspiele.

14. Musik. a. Musiktheorie: Allgemeine Musiklehre, Intervallenlehre; der Dreiklang und seine Umkehrungen; Ausarbeitung von bezifferten Bässen; Kadenzen schriftlich und am Klavier.

b. Gesang: Übungen zur Stimmbildung; Vokalisieren; Treffübungen; ein- und mehrstimmige Lieder. er: Ei\

c. Klavierspiel: Technische Übungen mit Rücksicht auf guten Anschlag, Geläufigkeit und besonders das Legato, Tonleitern; ‚Stücke aus Köhlers praktischem Lehrgang, Inventionen von J. S. Bach, Stücke verschiedener Schwierigkeit zur Ausbil- dung des Geschmacks von Gurlitt, Gade und Anderen.

d. Violinspiel: Übungen, Tonleitern und Lieder,

II. Mittel-Klasse.

I. Pädagogik. Allgemeine Erziehungs- und Unterrichtslehre.(Das Wichtigste aus Psychologie, Logik und Ethik in elementarer Form.) Auswahl und Anordnung des Unterrichtsstoffes; Unterrichtsformen und Unterrichtsthätigkeiten.