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Orleans“ die Perſönlichkeit Karls VII. dar? S. Was erfahren wir im erſten Aufzug von Leſſings „Minna von Barnhelm“ über den Major von Tellheim? 6.(Al.) Preußens Wiedergeburt vor hundert Jahren. 7. Das menſchliche Leben verglichen mit den vier Jahreszeiten. 8. Inwiefern erſcheint der Pfarrer als Gegenbild des Kpothekers in Goethes„Hermann und Dorothea? 9. Wie wurden unſere Kolonien erworben und welchen Wert haben ſie für uns? 10.(Kl.) Inwiefern iſt der 1. Aufzug von Goethes„Hermann und Dorothea“ geeignet, uns in die Dichtung einzuführen?
3. Latein, 4 St.— Geleſen: Ovidi metarmorph. I 1— 162, III 1— 130. Caesar, de bello Gall. I 30— 54, VII 1— 28, 31, 36, 41, 44— 53, 68—/1, 75— 89. Wiederholung der Caſus-, Cempus- und Moduslehre. Alle 4 Wochen eine Hausarbeit und ein Extemporale. — hufnagel.
4. Franzöſiſch, 4 St.— Dubislav und Boek, Leſe- und Ubungsbuch, Abſchnitt 8— 31. rtikel, Stellung des Adiektivs, Vergleichungsgrade, Umſtandswort, fürwörter, Präpoſitionen und Konjunktionen. Zuſammenfaſſende Wiederholung des geſamten Lernſtoffes. Alle 4 Wochen eine Hausarbeit und ein Extemporale. Geleſen: Daudet, Le petit Chose.— Kühn, La France et les Français.— Schmidt(Becker).
5. Engliſch, 3 St.— Dubislav und Boek, Leſe- und Übungsbuch der engliſchen Sprache, Kbſchnitt 1— 31. Syntar des Feitworts und des Artikels, des Hauptworts, Eigenſchaſtsworts, Fürworts, Wiederholung und Erweiterung des Wortſchatzes. Alle vier Wochen eine Hausarbeit und ein Extemporale. Geleſen: Kerr, Growth of the British Empire.— Seamer, Shakespeare Stories. Sprechübungen im Anſchluß an den Leſeſtoff.— Schmidt(Becker).
6. Erdkunde, 1 St.— Einiges aus der mathematiſchen Erdkunde und Geologie. Länder- kunde Europas mit Kusſchluß des deutſchen Reiches. Kartenſkizzen.— Sommer: hufnagel,
. Winter: Hufnagel und Silomon.
7. Geſchichte, 2 St.— Deutſche und preußiſche Geſchichte vom Regierungsantritt Friedrichs des Großen bis zur Jetztzeit. Wiederholungen.— Hufnagel.
§. Mathematik, 5 St.— Lehre von den Logarithmen und Anwendung derſelben. Lineare und quadratiſche Gleichungen mit einer und mehreren Unbekannten. Planimetriſche Konſtruk- tionen. Grundbegriffe und einige Hauptſätze der ebenen Trigonometrie und einfache Drei⸗ ecksberechnungen. Die einfachſten Körper mit Oberflächen- und Inhaltsberechnungen. Wieder- holungen.— Brandt.
9. Naturgeſchichte, 2 St.— Sommer: Das Wichtigſte aus der Anatomie und Phyſiologie der Pflanzen und Tiere. Überblick über die allgemeine Entwicklungsgeſchichte. Winter: Der Bau des menſchlichen Körpers mit Hinweiſen auf die Geſundheitspflege.— Brandt.
10. Phyſik, 2 St.— Die wichtigſten und einfachſten Erſcheinungen und Geſetze aus allen Gebieten der Phyſik.— Brandt.
11. Zeichnen, 2 St.— Freihandzeichnen: Seichnen und Malen nach Vaſen, Gläſern, Vogel⸗ köpfen, ausgeſtopften Vögeln, Säugetieren, Teilen vom Seichenſaal, Teilen von Gebäuden: Skizzier- übungen: Pinſelzeichnen ohne Vorzeichnung. Im Sommer bei günſtigem Wetter Skizzierübungen im Freien.
Einearzeichnen, 2 St. mit UI. OlII u. OllI: Darſtellen der Fenſter, Türen, Niſchen im ufriß im verkleinerten Maßſtab, Auf- und Grundriß von Tiſchen und Stühlen. Schnitte und Ab⸗ wicklungen. Die Anfangsgründe der Perſpektive. Darſtellen des Zeichenraumes.— Thiemann.


