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Da für das jetzige Unterrichtsgebäude 40 000 Markgeboten wurden, und viele glaubten, daß ein vollſtändiger Neubau vorteilhafter ſei als ein Erweiiterungsbau, beſchloß der Gemeinderat am 8. März, den Gemeindevorſtand zu erſuchen, bei den zuſtändgen Behörden anzufragen, wie hoch ſich die Soſteu eines Schulhaus⸗Neubaus belaufen werden.
Die Schlußprüfung fand unter dem Vorſitz des Direktors Dienstag, den 26. März, ſtatt.
Der Geſundheitszuſtand der Lehrer und Schüler war gut. 5wei Fälle von Blinddarm⸗- entzündung leiner bei ei nem Lehrer und ein ſehr ernſter bei einem Schüler verliefen glücklich. Der Schularzt ſagt in ſeinem Bericht:„Die Kinder ſind im weſentlichen geſund geweſen. Sie machen alle einen friſchen, geſunden Eindruck, und man merkt ihnen von Uberbürdung nichts an, wohl aber kann man bei vielen mit Freude verfolgen, wie ſie in unſerem geſunden, wenn auch etwas rauhen Klima und unter der wachſamen körperlichen Pflege durch die Schule immer mehr erſtarken.“
Das Schuljahr ſchloß Sonnabend, den 30. März, mit der Entlaſſung der abgehenden Schüler, bei der der Direktor auf den rechten Weg des Lebens hinwies.
Das Kuratorium bilden folgende Herren: Bürgermeiſter Major a D. von Griesheim als Vorſitzender und Vertreter der Stadt bei den Prüfungen, Kaufmann Hartmann, Sparkaſſen-Rendant Sälzer, Schloßprediger Knoll als ſtaatlicher Vertreter, der Direktor.
4. Statistische Mitteilungen.
1. Tahl und Durchschnittsalter der Schüler 198— 12.
——— ÜDII OlIII] UIII V IV V NI ßzuſ. 1. AIm Anfang des Sommerhalbjahrs... 22 17 V 23 36 24 V 20 142 2. Hm Anfang des Winterhalbjahrs...([21 17 23 32 24 21 188 3. Am 1. februar 1912....... 21 17] 23 31 24 21 180 4. Durchſchnittsalter am 1. Februar 1912.. 12,¹6 18,3 13,3³ 13,03 11,55 10,52—
2. Keligions-, Staatsangehörigkeits- und Deimatsverhältnisse der Schüler.
5 S& S3285 2588.5 A u E.. E En 3 5 1. Im Anfang des Sommerhalbjahrs 129 10— 3 80 58 4— 56 85 87 58 2. Im Anfang des Winterhalbjahrs 124 10— 4 74 60 4— 55 5S 89 49 3. Am 1. Februar 1911.... 123 10— 4 73 60 4— 86 11 89 48
Das Seugnis der wiſſenſchaftlichen Befähigung für den einjähr. Heeresdienſt haben erhalten Oſtern 1911: 17, Herbſt 1910: 3. Davon ſind zu einem praktiſchen Beruf übergegangen Oſtern 1911: 10, hHerbſt 1910: 2 Schüler.


