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Wiederholung der Formenlehre, beſonders der Verba. Die Kaſuslehre und das Wichtigſte aus der Tempus- und Moduslehre. Lautverſchiebung. Alle 14 Tage eine Hausarbeit. Im Sommer alle 14 Tage, im Winter alle 4 Wochen ein Extemporale.— Menk.
4. Franzöſiſch, 5 St.— Dubislav und Boek, Elementarbuch B, Kap. 1— 26 und Anhang: 1. Lehrjahr. Einführung in die Kusſprache, Ceilungsartikel, Indikativ von avoir und étre, der regelmäßigen Verben auf er, Grund- und Ordnungszahlen, Steigerung, Umſtandswort, Frageſatz, die perſönlichen fürwörter, Verben auf ir und re. Sprechübungen im Anſchluß an die Grammatik, an Bilder und Ereigniſſe des täglichen Lebens, kleine Inhaltsangaben, einige häufig gebrauchte ſtarke Verben. Einige Gedichte wurden gelernt. Stete Wiederholung des Wortſchatzes. Alle 4 Wochen eine hHausarbeit und ein Extemporale.— Kneuper.
5. Erdkunde, 2 St.— Tänderkunde Europas mit Kusſchluß des Deutſchen Reichs. Karten⸗ ſkizzen.— Paulus.
6. Geſchichte, 2 St.— Geſchichte des Altertums bis zum Code des Auguſtus.— Kneuper.
7. Geometrie, 2 St.— Lehre von den Geraden, Winkeln und Dreiecken. Einfache Dreiecks⸗ konſtruktionen.— Brandt..
8. Rechnen, 2 St.— Einfache und zuſammengeſetzte Regeldetri, Sins-, Prozent-, Rabatt-, Diskont-, Geſellſchafts-. Miſchungs- und Durchſchnittsrechnung. Wiederholung der Lehraufgabe der Quinta.— Krummel.
9. Naturgeſchichte, 2 St.— Im Sommer: Vergleichende Beſchreibung von Blütenpflanzen aus den wichtigſten natürlichen Ordnungen. Das Linnèſche Syſtem.— Im Winter: Spſtematiſche Behandlung der Säugetiere, Reptilien, mphibien und Fiſche. Wiederholung: Vögel.— Krummel.
10. Zeichnen, 2 St,— Kbzeichnen ebenflächig erſcheinender Gegenſtände(Naturblätter, ge⸗ preßte Blätter, farbige Tonflieſe, Schmetterlinge). Farbentreffübungen; Pinſelzeichnen. Von Blättern wurden gezeichnet: Sauerklee, Efeu, Löwenzahn, Eiche, Blutbuche, Khorn, Kaſtanie, wilder Wein, Erdbeere. Seichnen von Stoffmuſtern und Federn.— Thiemann.
Quinta. Ordinarius: Sommer: Wiſſ. hilfslehrer Steinebach, Winter: Kandidat d. höh. L. Dr. Hufnagel.
1. Religion, 2. St.— Die Geſchichten und Gleichniſſe des Neuen Teſtaments(Auswahl), Katechismusſprüche und 4 Kirchenlieder wurden eingeprägt, die in Sexta gelernten wiederholt. Das 2. Hauptſtück mit Erklärung wurde gelernt, das erſte wiederholt.— Krummel.
2. Deutſch, 3 St.— Durchnahme ausgewählter Gedichte und Proſaſtücke. Erzählungen aus der Sage und Geſchichte der Griechen und Römer. Ubungen im Nacherzählen. Die im Kanon enthaltenen Gedichte wurden gelernt, andere beſprochen. Einübung der Satzzeichen und der Rechtſchreibung. Der einfache Satz und das Rotwendigſte vom zuſammengeſetzten Satz. KRlle 4 Wochen eine ſchriftliche Arbeit, daneben kleinere ſchriftliche Ibungen.— Sommer: Steine bach, Winter: Hufnagel.
3. Latein, 8 St.— Wiederholung der regelm. Formenlehre; Deponentia. Unregelmäßige Formenlehre. Die wichtigſten ſyntaktiſchen Regeln. Mündliche und ſchriftliche Überſetzungen nach


