Jahrgang 
1905
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8. Mathematik, 5 St. Lehre von den Logarithmen und Anwendung derſelben. Qua⸗ dratiſche Gleichungen mit einer und mehreren Unbekannten. Planimetriſche Konſtruktionen, auch ſolche mit algebraiſcher Analyſe. Grundbegriffe und einige Hauptſätze der ebenen Trigonometrie und einfache Dreiecksberechnungen. Die einfachſten Körper mit Oberflächen⸗ und Inhaltsbe⸗

rechnungen. Wiederholungen. Sommer: Schneider, Winter: Schwartze. 9. Naturgeſchichte, 2 St. Sommer: Grundzüge der Lehre vom Bau und Leben der

Pflanze. Winter: Der Bau des menſchlichen Körpers mit Hinweiſen auf die Geſundheits⸗ pflege. Schwartze.

10. Phyſik, 2 St. Die wichtigſten und einfachſten Erſcheinungen und Geſetze aus allen Gebieten der Phyſik. Schwartze.

11. Zeichnen, 4 St. 1. Freihandzeichnen. Zeichnen und Malen nach Vaſen, Gläſern, ausgeſtopften Vögeln, Säugetieren; Skizzierübungen, im Sommer auch im Freien; Pinſel zeichnen ohne Vorzeichnung. 2. Linearzeichnen. Rechtwinklige Projektion geometriſcher Körper

nebſt ihren Entwickelungen; rechtwinklige Projektion geometriſcher Körper mit ebenen Schnitten und ihren Entwicklungen. Schulz.

Ober⸗Tertia. Ordinarius: Oberlehrer Schmidt.

1. Religion, 2 St. Im Sommer mit Untertertia kombiniert. Siehe Seite 8.

Im Winter: Matth. I XIV. Gleichniſſe. Geſchichte der Reformation im Anſchluß an ein Lebensbild Luthers. Katechismus, Sprüche, Lieder wiederholt. Geſchichte des Kirchenliedes. Stroeder.

2. Deutſch, 3 St. Geleſen wurde: Homers Odyſſee, Uhlands Herzog Ernſt von Schwa⸗ ben, Körners Zriny. Das Wichtigſte aus der Wortbildungslehre, der Laut- und Satzlehre, der Metrik und Poetik. Die im Kanon bezeichneten Gedichte wurden auswendig gelernt, andere nur beſprochen. Alle 4 Wochen ein Aufſatz. Paulus.

3. Latein, 5 St. Modus⸗ und Tempuslehre. Überſetzen entſprechender Stücke aus dem Oſtermannſchen Übungsbuche. Geleſen: Caesar, de bello Gall. I, 130, IV, V, 17. Alle 14 Tage eine ſchriftliche Arbeit. Sommer: Paulus, Winter: Stroeder.

4. Franzöſiſch, 4 St. Ploetz⸗Kares, Übungsbuch B, Kap. 32 54: Die Wortſtellung, Gebrauch der Zeiten, Konjunktiv und Infinitiv, Partizip. Zuſammenfaſſende Wiederholung der unregelmäßigen Verben. Erweiterung und Befeſtigung des Wortſchatzes. Alle 14 Tage eine Arbeit. Geleſen: Bruno. Le Tour de la France; Dhombres et Monod, Biographies

historiques. Sprechübungen im Anſchluß an den Leſeſtoff. 3 Gedichte gelernt. Schmidt. 5. Engliſch, 3 St. Geſenius⸗Regel, Sprachlehre, B. Oberſtufe, Kap. 17: Intran⸗

ſitive und reflexive Verben, unperſönliche und perſönliche Konſtruktion, Umſchreibung mit to bi und to do, unvollſtändige Hilfsverben, Infinitiv, Gerundium, Partizip, Zeiten, Modi. Wieder⸗ holung des Lernſtoffs der Untertertia. Einprägung und Erweiterung des Wortſchatzes. 2 Ge⸗ dichte gelernt. Alle 14 Tage eine Arbeit, Umformung oder Diktat. Sprechübungen im An⸗ ſchluß an den Leſeſtoff. Geleſen: Ascott, Stories of English Schoolboy Life; Massey, God save the Queen. Schmidt.

6. Erdkunde, 2 St. Das deutſche Reich. Kartenſkizzen. S.: Stabenow, W.: Vogt.