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4. Religionslehre. Biblische Geschichte nach Kalcher von Abschnitt 38 bis zu Ende. 2 St. Boclo...
5. Geschichte. Im Sommer: Perserkriege bis zum dritten punischen Kriege nach Vol- ger's erstem Cursus. 1 St. Most. Im Winter: Alte Geschichte der Römer und Deut- schen nach Kapp's Leitfaden. 2 St. Lobe. 4
6. Geographie. Anfangsgründe derselben nach Volger's erstem Cursus. 2 St. Boclo.
7. Naturgeschichte. Thierreich. 1 St. Im Sommer: Kohlrausch; im Winter: Meurer..
8. Arithmetik. Im Sommer: schriftliche Übungen der Anfangsgründe. 2 St. Kopf- rechnen. 1 St. Storck. Im Winter: Rechnen an der Tafel von vorn. Erhebung der mechanisch eingelernten Rechen-Operationen zum klaren Bewusstsein. 2 St. Kopfrechnen mit praktischer Anwendung auf das Leben. 1 St. Meurer.
Gesangunterricht.
In Quinta: Elemente der Musik und Choralsingen. 2 St. wöchentlich. Ausserdem wurden im Sommer wöchentlich 5, im Winter 4 Singstunden gegeben, in welchen die Discantisten, Altisten, Tenoristen und Bassisten bald gesondert, bald vereint Unterricht erhielten. Eingeübt wurden, ausser den Choralmelodien zur Vorbereitung auf die Hora, hauptsächlich folgende Stücke: die Chöre aus Volkmar's„Vater unser“ und aus desselben „Te Deum laudamus“, zwei Motetten von Lorenz, drei Chöre aus Schneiders„Weltgericht“, zwei Chöre aus den„sieben letzten Worten“ von Haydn, eine Motette für vier Männer- stimmen nebst mehreren Cantaten. Volkmar.
Zeichenunterrienhnt.
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Combinirte Tertia. Perspectivisches Zeichnen nach Modellen und Zeichnen von Landschaften, Thieren, Köpfen. 1 St.. Realtertia. Zeichnen Seometrischer Figuren. 2 St. Combinirte Quarta. Zeichnen von geometrischen Figuren, Geräthschaften, Blumen, Landschaften, Thieren, Köpfen„ theils mit Schattirung, theils in blossen Um- rissen. 2 St. 1 OQuinta. Linien- und F igurzeichnen. 1 St. Storck.
Kalligraphie.
In Tertia 1 St., in Quarta 2 St., in Quinta 2 Stunden. Anfangs wurden die Vor- schriften von Diehl, späterhin die von Geyer benutzt. Storck.
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