Von den 29 Schülern der Unterſekunda erhielten auf Grund des Lehrerratsbeſchluſſes vom 18. März ds. Is. das Zeugnis der Reife für Oberſekunda:
Balſer, Erich aus Butzbach Becker, Willi aus Butzbach Bender, Erika aus Butzbach Berndt, Hanni aus Butzbach Bramm, Gertrud aus Butzbach Britt, Jakob aus Butzbach Eldracher, Adolf aus Butzbach Gernsheim, Hans aus Butzbach Glaum, Karl aus Niederkleen Gunderloch, Elli aus Kirch⸗Göns Hardung, Cläre aus Butzbach Höchſt, Anelieſe aus Ebersgöns
Hüttenberger, Hildegard aus Butzbach Jung, Willi aus Kirch⸗Göns
Katz, Julius aus Butzbach
Köſter, Heinrich aus Oberwetz Lappe, Annemarie aus Butzbach Lappe, Luiſe aus Butzbach
Müller, Hanni aus Butzbach
Ratz, Martha aus Oberhörgern Roddewig, Waldemar aus Münſter Schorre, Karl aus Butzbach
Schwab, Ludwig aus Butzbach Spieß, Wilhelm aus Lang⸗Göns Velten, Erich aus Lang⸗Göns Wahl, Otto aus Butzbach
Weckler, Karl aus Rockenberg Werner, Theodor aus Frankfurt a. M.
C. Zur Beſchichte der Rnſtalt.
1. Anterricht:
Das neue Schuljahr begann am Montag, den 19. April 1926 mit einer gemeinſamen Feier und den Aufnahmeprü⸗ fungen; am darauffolgenden Tage begann der lehrplanmäßige Unterricht. Das Schuljahr wird am Samstag, den 2. April 1927, ſchließen.
Zur Entlaſtung der Schuljugend an den Nachmittagen und mit Rückſicht beſonders auf unſere vielen auswärtigen Schüler wurde mit Genehmigung der vorgeſetzten Behörde von Montag, den 8. November 1926 an der öſtündige Vormittags⸗Unterricht verſuchsweiſe eingeführt Die Vorteile der Neuerung beſtehen vor allem darin, daß der geſamte wiſſenſchaftliche Unterricht nun auf den Vormittag verlegt wird, und daß, abgeſehen vom Spielnachmittag der für alle Schüler verbindlich iſt, die unteren Klaſſen bis einſchließlich IIIb an keinem, die oberen Klaſſen je nach ihrer Teilnahme am Wahlunterricht nur noch an einen bis zwei Nachmittagen Unterricht haben, ſodaß die auswärtigen Schüler an den meiſten Schultagen bereits um die Mittagszeit nach dem Heimatort gelangen können. Eine Uebermüdung der Schüler als Folge der 6. Vormittagsſtunde hat ſich nach den Beobachtungen des Elternhauſes ſowohl als auch der Schule nicht gezeigt. Die Elternverſammlung vom 30. Januar 1927, in der die Erfahrungen mit dieſer neuen Unter⸗ richtsverteilung eingehend beſprochen und ihre Vorzüge allgemein anerkannt wurden, entſchied ſich daher einſtimmig für deren Beibehaltung und ermächtigte die Direktion, einen entſprechenden Antrag bei dem Landesamte für das Bildungs⸗ weſen zu ſtellen.
Die Beteiligung am wahlfreien Unterricht war folgende:
Fach la b lla ſb me h V Latein.. 1 2 3 6————— Spaniſch..——— 13 17———— Phyſ. Uebungen.— 7 4———“ Chem. Uebungen—— 6 14—————— Biol Uebungen..— 1 mit la 208. 5—————— Stenographie..—— 1 näwe 1,——— Handarbeitsunterricht.———— 3 9 11 6 7 Werkunterricht.————— 4 17—— 3— Phil. Propäd... 10 5— b—————
Außerdem nahmen 27 Schüler aus den Klaſſen IV bis Ila an einem von Herrn Medizinalrat Dr. Vogt im Auf⸗ trage des Roten Kreuzes veranſtalteten Samariterkurſus teil und erhielten eine Urkunde über den erfolgreichen Beſuch. Herrn Medizinalrat Dr. Vogt und ſeinen freundlichen Helfern ſei auch an dieſer Stelle der beſte Dank der Schule ausgeſprochen.
An der Anſtalt beſtehen folgende Schüler⸗Arbeitsgemeinſchaften: a) Bibelkränzchen(Pfarrer Linden⸗ ſtruth), b) Schulgruppe des Vereins für das Deutſchtum im Auslande(St. R. W. Schmidt), c) Spiel⸗ und Sport⸗ vereinigung(St. Aſſ. Dietz), d) Stenogr. Vereinigung(Prof. Horſt), e) Schulorcheſter(St. R. Schad).
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