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Find' in reinen Frauenſeelen Ich der Dichtung Reim bereit.
Geſchichte Rört's ihr Mädchen! Rört's, ihr Frauen! Rört'’s, ihr Töchter dieſer Stadt! Lohnt der Schweſtern hold Vvertrauen, himmer find' ihr Ruf euch matt. Gutes wirken, Sdles ehren, Röchſtem Genius vertraut, WMögen euch die Frauen lehren, Die im Bild ihr heute ſchaut. nicht dem Schein und ſchalen Scherzen, hicht des Lebens leerem Tand, nein dem Rimmel ſei'n die Rerzen, Sw'gen Sternen zugewandt. In des wahren Weibes Buſen Steht das Reiligtum der Muſen, Blüht des Schönen Reimatland.
Seſang: nus dieſes Lebens dunkeln Talen Rebt fromm den Glick hinan. Dorthin. wo lichte Sterne ſtrahlen nuf hoher Rimmelsbahn. Der holden Macht des Swigſchönen Soll uns'res Liedes Lob ertönen: Ihm ſei. ihr Schweſtern. allezeit In Treuen unſer Rerz geweiht.
Des Seiſtes edle Kraft zu reifen.
Seid für und für beſtrebt.
Den hohen(beiſter lernt begreifen.
Deß Kunſt empor uns hebt. Der Gottheit Lebenshauch zu ſpüren. Laßt euch von ihm zum Lichte führen. Der heil'gen Liebe Rauch allein Kann Segen unſerm Tun verleih'n.
Schlussbild:
nuf altarartigem Poſtament Goethes Büſte. Die ſuſe der Poeſie drückt den Lorbeerkranz auf des Dichters Stirne, einen Zweig des Kranzes Mariannen darreichend. Mariannen gegenüber. zur Linken(des Beſchauers). Lili, den Myrtenzweig auf dem Altare niederlegend. Vvor dem Poſtamente zwiſchen„Frau Aja“ und S. Laroche ſich erhebend Bettina als„Prophetin“, für die Kunſt GSoethes Be- geiſterung weckend. Die beiden übrigen Muſen in der nähe des Altars. Die Umrahmung bilden Mädchen und Frauen der Gegenwart von verſchiedenem Lebensalter.


